Alle Google Ads Messwerte und Metriken erklärt
Und zwar verständlich, nachvollziehbar, auf Deutsch und mit englischer Übersetzung
Es gibt bei Google Ads eine unfassbare Menge an Kennzahlen und Messwerten, die Auskunft über Erfolg oder Misserfolg einer Kampagne geben können. Und die lassen sich auch noch alle individuell ein- und zusammenstellen. Das beste: Wer Ads auf Deutsch benutzt, wird dafür mit einer spannenden Mischung aus englischen und deutschen Begriffen sowie zahllosen Abkürzungen „belohnt“.
Anmerkung:
Insbesondere aufgrund der bereits erwähnten Übersetzungsproblematik ist es ratsam, Ads von Beginn an auf Englisch zu nutzen, wenn möglich. In der Standardeinstellung wird die Sprache des Google-Kontos verwendet. Umstellen lässt sich diese im Google Ads Konto unter „Verwaltung“ -> „Einstellungen“ -> „Sprache der Benutzeroberfläche“.
Selbst Profis kommen hier schnell an ihre Grenzen. Google hat hier zwar erst kürzlich nachgebessert, vollständig übersetzt ist aber noch lange nicht alles. Deshalb soll die folgende Übersicht Abhilfe schaffen und die Begriffe verständlich erläutern.
Leistungen / Performance
Die Anzahl der Klicks auf Ihre Anzeigen. Dies ist die erste messbare Interaktion zwischen einem potenziellen Kunden und Ihrem Unternehmen.
Gesamtkosten der Kampagne oder aller Kampagnen, je nachdem, auf welcher Ebene von Google Ads Sie sich gerade befinden.
So häufig wurde Ihre Anzeige Nutzern in der Google-Suche, im Suchnetzwerk, auf YouTube, in Google Discover und auf allen anderen Kanälen angezeigt.
Messwert kombiniert Impressionen aus Ihrer eigentlichen Video-Kampagne mit Impressionen aus anderen Kampagnen. Er wird immer dann ausgelöst, wenn eine andere Kampagne dazu beigetragen hat, dass Nutzer ihre Videosequenz gesehen haben, weil sie einfach weitergeguckt haben.
Zeigt an, wie häufig nach dem Einblenden Ihrer Anzeigen in der Suche oder an anderen Stellen des Suchnetzwerkes auf diese geklickt wurde. Ergibt sich mathematisch aus dem Verhältnis von Klicks zu Impressionen
Die Hauptaktion, die bei einem Anzeigentyp vom Betrachter ausgeführt werden soll. Bei den meisten Formaten ist es ein Klick, es können aber auch die Anzahl der Views bei einem Videos sein.
Verhältnis von Impression zu Interaktionen in Prozent. Zeigt, wie oft mit einer Anzeige interagiert wird und gibt so einen Anhaltspunkt für deren Erfolg.
Klicks, die nach Google-Kriterien ungültig sind, weil sie beispielsweise durch Bots oder zahlreiche Klicks desselben Nutzers entstanden sind.
Prozentualer Anteil an ungültigen Klicks.
Interaktionen, die nach den Google-Kriterien nicht als reguläre Interaktionen mit einer Anzeige zählen. Dazu zählen doppelte Klicks ebenso wie beispielsweise Video-Views durch Bots. Auch ein Wettbewerber, der versucht, so Ihr Budget aufzubrauchen, fällt in diese Kategorie.
Prozentuale Darstellung der Anzahl ungültiger Interaktionen im Verhältnis zur Gesamtzahl der Interaktionen.
Durchschnittliche Kosten, die für Klicks auf eine Anzeige angefallen sind. Wenn Ihre Anzeige zwei Mal angeklickt wurde und der erste Klick 0,20€ und der zweite 0,40€ gekostet hat, beträgt der Avg. CPC 0,30€.
Ungültiger Traffic, den Google direkt und ohne weitere Prüfung zuordnen kann, weil er von Crawlern bekannter Plattformen stammt (SEObility, XOVI, Sistrix, Semrush etc.). Für diese Klicks fallen keinerlei Kosten an und sie fließen auch nicht in die Statistik ein.
Kosten aller Anzeigen geteilt durch Anzahl der Interaktionen. Wurde mit Ihrer Anzeige zwei Mal interagiert und die erste Interaktion kostet 0,20€ und die zweite 0,40€, beträgt dieser Wert 0,30€.
Prozentuale Darstellung der Anzahl ungültiger Klicks im Verhältnis zur Gesamtzahl der Interaktionen.
Durchschnittliche Kosten pro Engagement. Gemeint ist also nicht zwingend ein klassischer Klick, sondern eine vom Anzeigenformat abhängige Interaktion. Das kann zum Beispiel ein Klick, ein Video-Engagement oder eine andere qualifizierte Nutzeraktion sein. Die Berechnung erfolgt aus den Kosten geteilt durch die Anzahl der Engagements.
CPA steht für Cost per Action, beschreibt also die gewünschten Kosten für eine vorgegebene Aktion eines Seitenbesuchers. Dieser Wert ist interessant, wenn Sie mit automatischen Gebotsstrategien arbeiten und nachvollziehen möchten, auf welches Kostenziel Google optimiert. Er zeigt Ihnen, welcher Zielwert von Google als Grundlage für die Gebote verwendet wurde.
ROAS steht für Return on Advertising Spend und beschreibt das Verhältnis von Umsatz (in Ads dann der Conversion-Wert) zu den Werbekosten. Ein Ziel-ROAS von 500 % bedeutet vereinfacht: Für jeden eingesetzten Euro sollen fünf Euro Umsatz erzielt werden. Der Durchschnittwert berücksichtig beispielsweise Änderung im Betrachtungszeitraum.
Durchschnittlicher Zielwert für die Gebote pro gewünschter Aktion innerhalb einer App. Dieser Messwert ist, wie der Name schon sagt, für App-Kampagnen relevant. Eine In-App-Aktion kann ein Kauf, eine Registrierung, ein Levelabschluss oder eine andere vorher definierte Aktion sein.
Wert für Werbung in Videos, der angibt, wie häufig eine Videoanzeige nach ihrer Einblendung tatsächlich angesehen wurde (TrueView). Der Wert ist besonders bei YouTube-Kampagnen interessant, weil er zeigt, ob ein Video nach der ersten Ausspielung genug Interesse erzeugt. Die Aufrufrate kann je nach Format unterschiedlich bewertet werden, zum Beispiel bei In-Stream-Anzeigen, In-Feed-Anzeigen oder Shorts.
- In-Stream: Videoanzeigen, die vor, während oder nach einem anderen Video ausgespielt werden. Je nach Einstellung können Nutzer diese Anzeigen überspringen oder müssen sie vollständig ansehen. Für die Bewertung ist hier besonders wichtig, ob Nutzer wirklich dranbleiben oder möglichst schnell auf „Überspringen“ klicken.
- In-Feed: Videoanzeigen, die nicht direkt in einem Video laufen, sondern zum Beispiel in YouTube-Suchergebnissen, auf der Startseite oder neben anderen Videovorschlägen erscheinen. Ein Aufruf entsteht hier in der Regel erst, wenn Nutzer aktiv auf das Video klicken beziehungsweise es bewusst starten.
- Shorts: Kurzvideoformat auf YouTube. Anzeigen in diesem Umfeld erscheinen zwischen anderen Shorts und müssen besonders schnell Aufmerksamkeit erzeugen. Klassische Videokennzahlen sind hier oft etwas anders zu bewerten, weil das Nutzungsverhalten schneller, flüchtiger und stärker vom Scrollen geprägt ist.
Ausschließlich Anzeigenimpressionen an der obersten Position in den Suchergebnissen. Gibt einen guten Überblick über den Erfolg der Auktionen.
Anzeigenausspielung in den oberen, nicht nur der obersten, Positionen. Gut, um abschätzen zu können, ob die Position einer Anzeige Auswirkungen auf deren Leistung hat.
Gibt an, in wie vielen unterschiedlichen Suchkategorien Klicks erzielt wurden. Dieser Wert kann helfen, die thematische Streuung einer Kampagne besser einzuschätzen. Gerade zu Kampagnenstart lässt sich so besser abschätzen, ob die Auswahl an Zielgruppe und Keyword passt, erweitert oder enger gefasst werden sollte. In den meisten Standardauswertungen spielt der Wert allerdings eher eine untergeordnete Rolle.
Zeigt, aus wie vielen unterschiedlichen Suchkategorien Conversions entstanden sind. Dadurch lässt sich erkennen, welche Themenfelder nicht nur Klicks, sondern auch echte Ergebnisse liefern. Interessant ist der Wert vor allem dann, wenn Google Suchanfragen oder Kategorien zusammenfasst und man Muster in der Nachfrage erkennen möchte.
Gibt an, in wie vielen unterschiedlichen Suchkategorien Anzeigen eingeblendet wurden. Der Wert zeigt also eher die Reichweite über verschiedene Themenbereiche hinweg, weniger die direkte Leistung einer Kampagne.
Einrichtung / Setup
Anzahl der aktiven Anzeigen (Number of eligible ads): Von Google auf Einhaltung der Richtlinien überprüfte Anzeigen, die für die Auslieferung freigegeben sind.
Anzahl abgelehnter Anzeigen (Number of disaproved Ads): Anzeigen, die gegen die Google-Richtlinien verstoßen und nicht freigegeben wurden. Nach einer Korrektur Ihrerseits wird die Anzeige noch einmal überprüft. Es lässt sich zudem Einspruch gegen die Entscheidung einlegen und eine Wiederholung der Überprüfung beantragen. Diese dauert zwischen wenigen Stunden bis zu mehreren Werktagen.
Anzahl der aktiven Keywords (Number of eligible Keywords): Von Google auf Einhaltung der Richtlinien überprüfte Keywords. Auf diese Keywords werden Ihre Anzeigen ausgespielt.
Anzahl der abgelehnten Keywords (Number of disapproved Keywords): Die Keywords verstoßen gegen die Google Ads Richtlinien. Ihre Anzeigen werden auf diese Keywords nicht ausgespielt. Nach einer Korrektur Ihrerseits werden die Keywords noch einmal überprüft. Sie können auch Einspruch gegen die Entscheidung einlegen und eine Wiederholung der Überprüfung beantragen. Diese dauert zwischen wenigen Stunden bis zu mehreren Werktagen.
Anzahl der aktiven Anzeigengruppen (Number of eligible groups): Diese Anzeigengruppen sind bereit zur Ausspielung.
Anzahl der aktiven responsiven Suchanzeigen (Number of eligible responsive search ads): Diese Anzeigen wurden von Google überprüft, entsprechen allen Kriterien und können ausgespielt werden.
Details zur Anzeigeneffektivität (Ad strength details): Dieser Wert gibt an, für wie stark Google Ads Ihre Anzeige hält. Dabei werden Relevanz, Qualität und Vielfalt der Anzeigen bewertet. Die Bewertungskategorien sind:
- Schlecht
- Durchschnitt
- Gut
- Sehr gut
Bei der Anzeigenerstellung steht dieser Wert auch im Feld oben auf der Seite, neben Vorschlägen zur Verbesserung.
Umfangreiche Informationen und Best Practices von Google zusammengestellt
Anzahl der aktiven Sitelinks (alt) (Number of eligible sitelinks (legacy)): Sitelinks, die geprüft und freigegeben wurden. (alte Version)
Anzahl der aktiven Sitelinks (aktualisiert) (Number of eligible sitelinks (upgrades)): Sitelinks, die geprüft und freigegeben wurden.
Anzahl der aktiven Bilder (alt) (Number of eligible images (legacy)): Bilder, die geprüft und freigegeben wurden (alte Version).
Anzahl der aktiven Bilder (aktualisiert) (Number of eligible images (upgrades)): Bilder, die geprüft und freigegeben wurden.
Ergebnisse / Results
Ergebnisse (Results): Ergebnisse sind von Google Ads definierte Zielaktionen, die je nach Kampagnentyp unterschiedlich ausfallen können. Bei einer Lead-Kampagne kann ein Ergebnis zum Beispiel eine Anfrage sein, bei einer App-Kampagne eine Installation oder In-App-Aktion. Der Begriff ist allgemeiner als „Conversion“ und hängt stark davon ab, welches Ziel für die Kampagne festgelegt wurde.
Ergebniswert (Result value): Der Ergebniswert gibt an, welchen Wert die erzielten Ergebnisse insgesamt haben. Bei E-Commerce-Kampagnen kann das zum Beispiel der Umsatz sein, bei anderen Kampagnen ein selbst definierter Wert für Leads, Anfragen oder andere Zielaktionen. Der Wert hilft dabei, nicht nur die reine Anzahl der Ergebnisse zu betrachten, sondern auch deren wirtschaftliche Bedeutung.
Kontakt (Contact): Listet alle Conversions auf, die von Google der Kategorie „Kontakt“ zugeordnet werden. Dazu zählen Anrufe, E-Mails, Chats und ähnliche Formen der Kontaktaufnahme.
Seitenaufruf (Page View): Alle Conversions, die der Kategorie „Seitenaufruf“ zugeordnet werden. Das kann beispielsweise der Aufruf einer bestimmten Bestätigungs-, Informations- oder anderen relevanten Seite sein, sofern dieser als Conversion definiert wurde.
Anruf-Lead (Phone call lead): Conversions, bei denen ein Anruf als Lead beziehungsweise als Ausdruck eines konkreten Interesses an Ihrem Angebot gewertet wird.
Sichtbarkeit / Viewability
Sichtbare Impr. (Viewable impr.): Impressionen, also jede Einblendung einer Anzeige, auch ohne sonstige Interaktion (nur gucken) bei denen die Anzeige nach den Active-View-Kriterien von Google tatsächlich sichtbar war. Bei klassischen Displayanzeigen müssen dafür in der Regel mindestens 50 % der Anzeige mindestens eine Sekunde lang sichtbar sein, bei Videoanzeigen mindestens 50 % für zwei Sekunden.
Nicht sichtbare Impr. (Non-viewable impr.): Messbare Impressionen, bei denen die Voraussetzungen für eine sichtbare Impression nicht erfüllt wurden. Die Anzeige wurde ausgeliefert und ihre Sichtbarkeit konnte gemessen werden, sie war aber nicht lange beziehungsweise nicht großflächig genug im sichtbaren Bereich.
Messbare Impressionen (Measurable impr.): Impressionen, bei denen Google mithilfe von Active View technisch feststellen konnte, ob die Anzeige sichtbar war. Nicht jede ausgelieferte Impression lässt sich auf diese Weise messen.
Nicht messbare Impr. (Non-measurable impr.): Impressionen, bei denen technisch nicht feststellbar war, ob die Anzeige tatsächlich sichtbar war. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Anzeige nicht gesehen wurde, sondern lediglich, dass keine zuverlässige Sichtbarkeitsmessung möglich war.
Messbare Kosten (measurable cost): Die Kosten, die auf Impressionen entfallen, deren Sichtbarkeit mit Active View gemessen wurde. Messbare Rate (Measurable rate): Prozentualer Anteil der messbaren Impressionen an allen Impressionen. Je höher dieser Wert ist, desto größer ist der Anteil der Auslieferungen, für die überhaupt eine Aussage zur Sichtbarkeit getroffen werden kann.
Durchschn. sichtbarer CPM (Avg. Viewable CPM): Durchschnittliche Kosten für 1.000 tatsächlich sichtbare Impressionen. Im Gegensatz zum klassischen CPM (Cost per Mille – Kosten pro tausend) werden hier nur Impressionen berücksichtigt, welche die Google-Kriterien für Sichtbarkeit erfüllen.
Sichtbare CTR (Viewable CTR): Klickrate auf Basis sichtbarer Impressionen. Sie setzt die mit Active View messbaren Klicks ins Verhältnis zu den sichtbaren Impressionen. Der Wert hilft dabei, einen Eindruck davon zu gewinnen, wie häufig eine sichtbare Anzeige angeklickt wurde.
Verteilung der sichtbaren Impr. (Viewable impr. distrib.): Prozentualer Anteil der sichtbaren Impressionen an allen ausgelieferten Impressionen. Im Gegensatz zur Sichtbarkeitsrate werden dabei auch nicht messbare Impressionen in die Gesamtmenge einbezogen.
Verteilung der nicht sichtbaren Impr. (Non-viewable impr. distrib.): Prozentualer Anteil aller Impressionen, die gemessen werden konnten, aber als nicht sichtbar eingestuft wurden, bezogen auf sämtliche ausgelieferten Impressionen.
Verteilung der nicht messbaren Impr. (Non-measurable impr. distrib.): Prozentualer Anteil aller Impressionen, bei denen technisch keine Aussage zur Sichtbarkeit möglich war.
Sichtbarkeitsrate (Viewable rate): Anteil der sichtbaren Impressionen an allen messbaren Impressionen. Der Wert zeigt also, wie häufig eine Anzeige tatsächlich sichtbar war, wenn ihre Sichtbarkeit überhaupt gemessen werden konnte.
Conversions / Conversions
Anzahl der durch Ihre Anzeigen ausgelösten primären Conversion-Aktionen. Primäre Conversions sind der zentrale Wert in Google Ads. Er beschreibt die Aktionen, die ein Seitenbesucher auf Ihrer Website auslösen soll. Damit sind Conversions für die Optimierung und gegebenenfalls für automatische Gebotsstrategien entscheidend. Was eine Conversion ist, legen Sie über Ihre Conversion-Ziele fest, beispielsweise einen Kauf, eine Anfrage oder eine Registrierung.
Die durchschnittlichen Kosten für eine Conversion. Berechnet werden die gesamten Kosten geteilt durch die Anzahl der Conversions. Haben Sie beispielsweise 500 € ausgegeben und zehn Conversions erzielt, betragen die Kosten pro Conversion 50 €. Dieser Wert ist wichtig, um den Erfolg Ihrer Ads-Maßnahmen zu bestimmen und sicherzustellen, dass Sie am Ende einen Gewinn erzielen. Das lässt sich bei Käufen in einem Onlineshop relativ leicht berechnen. Bei Conversion-Aktionen, die durch eine Kontaktaufnahme oder eine Registrierung ausgelöst worden sind, müssen Sie selbst den Wert bestimmen, den eine solche Aktion für Ihren Vertreib hat.
Die Conversion-Rate beschreibt den prozentualen Anteil der Anzeigeninteraktionen, die zu einer Conversion geführt haben. Je nach Anzeigenformat kann die zugrunde liegende Interaktion beispielsweise ein Klick oder eine andere relevante Anzeigeninteraktion sein. Zwei Conversions bei zehn Klicks auf Ihre Anzeigen ergeben beispielsweise eine Conversionrate von 20%. Im Online-Marketing gelten Werte zwischen 2% und 4% als gut, alles ab 5% als herausragend.
Summe der Werte aller in der Spalte „Conversions“ erfassten Conversions. Bei einem Onlineshop entspricht dies häufig dem Umsatz. Bei Leads sollten selbst festgelegte Werte verwendet werden.
Ursprünglicher Wert der Conversions, bevor Anpassungen durch Conversion-Wert-Regeln oder Zielvorhaben für den Kundenlebenszyklus vorgenommen wurden (was Google automatisch tut). Dadurch lässt sich nachvollziehen, wie stark der letztlich ausgewiesene Conversion-Wert durch solche Anpassungen verändert wurde.
Verhältnis des erzielten Conversion-Werts zu den Werbekosten. Dieser Wert entspricht in seiner Funktion dem ROAS (Return on Advertising Spend – das Verhältnis von Werbekosten zum Umsatz). Ein Wert von 5 beziehungsweise 500 % bedeutet vereinfacht, dass aus einem Euro Werbekosten fünf Euro Conversion-Wert entstanden sind.
Durchschnittlicher Conversion-Wert pro Klick. Der gesamte Conversion-Wert wird dafür durch die Anzahl der Klicks geteilt.
Durchschnittlicher Wert einer Conversion. Der gesamte Conversion-Wert wird durch die Anzahl der Conversions geteilt.
Summe der Anpassungen des Conversion-Werts, die durch Conversion-Wert-Regeln vorgenommen wurden. Damit lässt sich erkennen, wie stark der ursprüngliche Conversion-Wert beispielsweise aufgrund von Zielgruppe, Standort oder Gerät nach oben oder unten angepasst wurde. Solche Anpassungen werden von Google automatisch durchgeführt.
Zusätzlicher Conversion-Wert, der bei der Nutzung eines Kundenakquisitionsziels für die erste Kauf-Conversion eines Neukunden vergeben wurde. Der Wert zeigt also nicht den vollständigen tatsächlichen Customer Lifetime Value, sondern die zusätzliche Wertanpassung, mit der Neukunden für die Gebotsstrategie höher bewertet werden. Der Wert ist aufgrund der Datenschutzbestimmungen in Deutschland und der EU meist wenig aussagekräftig, da alle Seitenbesucher nach spätesten drei Monaten neue Cookies erhalten und als Neukunden zählen. Es gibt technische Möglichkeiten, dieses Problem zu umgehen. Diese sind aber mit zusätzlichem Aufwand verbunden.
Zusätzlicher Conversion-Wert für zuvor inaktive Kunden, die erneut einen Kauf durchführen. Wie hoch dieser Zusatzwert ist und wann ein Kunde als inaktiv gilt, hängt von der Konfiguration Ihres Kundenlebenszyklus-Ziels ab. Aussagekraft aufgrund der Datenschutzbestimmungen in der EU ist auch hier eingeschränkt.
Erste In-App-Conversion, die ein Kunde nach einer durch eine Webkampagne ausgelösten App-Installation durchführt. Weitere nachfolgende In-App-Aktionen erhöhen diesen Messwert nicht erneut.
Anzahl der Conversions, zugeordnet zu dem Zeitpunkt, an dem die Conversion tatsächlich stattgefunden hat. Die normale Conversion-Spalte ordnet eine Conversion dagegen grundsätzlich dem Zeitpunkt der zugehörigen Anzeigeninteraktion zu.
Conversion-Wert, zugeordnet dem tatsächlichen Zeitpunkt der Conversion, nicht dem Zeitpunkt der vorherigen Anzeigeninteraktion. Das kann insbesondere beim Vergleich mit anderen Analyse- oder Shopsystemen hilfreich sein.
Durchschnittlicher Conversion-Wert pro Conversion, wobei die Werte nach dem tatsächlichen Zeitpunkt der Conversion ausgewiesen werden.
Enthält neben den primären Conversions auch sekundäre Conversion-Aktionen sowie weitere spezielle Conversion-Quellen. Die Spalte vermittelt damit ein umfassenderes Bild aller über Google Ads erfassten Zielaktionen, während die normale Conversion-Spalte stärker auf die für die Optimierung relevanten Aktionen fokussiert ist.
Durchschnittliche Kosten je Conversion aus der Spalte „Alle Conversions“. Die Werbekosten werden durch die Anzahl aller erfassten Conversions geteilt.
Prozentualer Anteil der Anzeigeninteraktionen, die zu einer unter „Alle Conversions“ erfassten Conversion geführt haben.
Summe der Conversion-Werte sämtlicher unter „Alle Conversions“ berücksichtigter Aktionen.
Verhältnis des Werts aller Conversions zu den Werbekosten.
Durchschnittlicher Wert aller Conversions pro Klick.
Durchschnittlicher Wert einer Conversion aus der Spalte „Alle Conversions“.
Summe der durch Conversion-Wert-Regeln vorgenommenen Wertanpassungen für alle Conversions und nicht nur für die primären beziehungsweise gebotsrelevanten Conversions.
Gesamte zusätzliche Wertanpassung für die ersten Kauf-Conversions von Neukunden. Im Gegensatz zum normalen Neukunden-Lifetime-Wert werden hier auch nicht gebotsrelevante beziehungsweise sekundäre Conversions berücksichtigt.
Gesamte zusätzliche Wertanpassung für Conversions zuvor inaktiver und anschließend zurückgewonnener Kunden. Hier werden ebenfalls sekundäre beziehungsweise nicht gebotsrelevante Kauf-Conversions berücksichtigt.
Alle Conversions, zugeordnet zu dem Zeitpunkt, an dem die jeweilige Conversion tatsächlich stattgefunden hat.
Gesamtwert aller Conversions, zugeordnet dem tatsächlichen Conversion-Zeitpunkt.
Durchschnittlicher Wert aller Conversions, ausgewiesen nach dem tatsächlichen Conversion-Zeitpunkt.
Anzahl der Bestellungen, die Ihren Anzeigen zugerechnet werden und für die Warenkorbdaten übermittelt wurden. Werden innerhalb einer Bestellung mehrere Produkte gekauft, zählt dies trotzdem als eine Bestellung.
Gesamtumsatz aus den Ihren Anzeigen zugerechneten Bestellungen. Übermittelte Rabatte werden bei der Berechnung vom Warenwert abgezogen.
Durchschnittlicher Umsatz pro Bestellung. Der Umsatz wird hierfür durch die Anzahl der Bestellungen geteilt. Für Vergleiche unterschiedlicher Kampagnen nützlicher Wert, sonst wenig Aussagekraft. Der Wert ist nur verfügbar, wenn Warenkorbdaten als Conversion erfasst werden.
Gesamtzahl der einzelnen Produkte, die innerhalb der Ihren Anzeigen zugerechneten Bestellungen verkauft wurden. Der Wert ist nur verfügbar, wenn Warenkorbdaten als Conversion erfasst werden.
Durchschnittliche Anzahl verkaufter Produkte pro Bestellung. Die verkauften Stückzahlen werden durch die Anzahl der Bestellungen geteilt. Beispiel: Sie erhalten drei Bestellungen. In der ersten werden 4 Produkte, in der zweiten 5 und in der letzten sechs Produkte gekauft. Die durchschnittliche Warenkorbgröße beträgt dann (4+5+6)/3 = 5. Der Wert ist nur verfügbar, wenn Warenkorbdaten als Conversion erfasst werden.
Umsatz abzüglich der Selbstkosten der verkauften Produkte. Voraussetzung für eine aussagekräftige Berechnung sind Warenkorbdaten sowie hinterlegte Selbstkosten für die Produkte.
Prozentualer Anteil des Bruttogewinns am Umsatz. Google berücksichtigt bei der Berechnung nur Produkte, für die entsprechende Selbstkosten vorliegen. Der Wert ist nur verfügbar, wenn Warenkorbdaten als Conversion erfasst werden.
Gesamte hinterlegte Selbstkosten der verkauften Produkte. Die notwendigen Werte stammen bei Shopping-Produkten aus den entsprechenden Produktdaten im Merchant Center.
Umsatz mit Produkten, bei denen das beworbene Produkt mit dem später gekauften Produkt übereinstimmt. Klickt ein Nutzer beispielsweise auf eine Anzeige für Produkt A und kauft anschließend Produkt A und Produkt B, wird nur der Umsatz von Produkt A als Lead Revenue berücksichtigt. Hilft bei der Einordnung von und als Gegenprobe zum Anzeigenerfolg und Cross-Selling-Maßnahmen.
Anzahl der verkauften Produkte, die mit dem zuvor beworbenen Produkt übereinstimmen.
Bruttogewinn aus Produkten, bei denen beworbenes und verkauftes Produkt übereinstimmen. Er ergibt sich aus dem entsprechenden Umsatz abzüglich der Selbstkosten.
Selbstkosten der verkauften Produkte, die zuvor auch in der Anzeige beworben wurden.
Umsatz mit Produkten, die sich von dem ursprünglich beworbenen Produkt unterscheiden. Klickt ein Nutzer beispielsweise auf eine Anzeige für Produkt A und kauft zusätzlich Produkt B, zählt der Umsatz von Produkt B als Cross-Selling-Umsatz. Hilft bei der Einordnung von und als Gegenprobe zum Anzeigenerfolg und dem Verkauf des Hauptproduktes.
Anzahl der verkauften Produkte, die nicht dem ursprünglich beworbenen Produkt entsprechen.
Bruttogewinn aus Produkten, die zusätzlich oder anstelle des ursprünglich beworbenen Produkts verkauft wurden.
Selbstkosten der verkauften Produkte, die sich vom zuvor beworbenen Produkt unterscheiden.
Conversions, bei denen ein Nutzer auf einem Gerät mit einer Anzeige interagiert und die Conversion anschließend auf einem anderen Gerät oder in einem anderen Browser abschließt. Google kann dabei neben direkt beobachtbaren auch modellierte Daten verwenden.
Summe der Conversion-Werte der geräteübergreifenden Conversions.
Geräteübergreifende Conversions, die dem tatsächlichen Zeitpunkt der Conversion zugeordnet werden.
Wert der geräteübergreifenden Conversions, zugeordnet dem tatsächlichen Conversion-Zeitpunkt.
Conversions von Nutzern, die eine Anzeige gesehen, aber nicht mit ihr interagiert haben und anschließend innerhalb des festgelegten Zeitraums eine Conversion durchführen. Solche Conversions sind besonders bei Display- und Videoformaten relevant.
Anzahl der eindeutig als Neukunden erkannten Kunden, die über die Kampagne gewonnen wurden. Wiederholungskäufe desselben Neukunden erhöhen die eindeutige Anzahl der Neukunden nicht erneut.
Anzahl zuvor inaktiver Kunden, die durch die Kampagne wieder zu einem Kauf beziehungsweise einer erneuten relevanten Interaktion bewegt wurden. Wann ein Kunde als inaktiv gilt, richtet sich nach der von Ihnen vorgenommenen Definition und den verwendeten Kundendaten.
Durchschnittliche Werbekosten für die Gewinnung eines neuen Kunden. Google berechnet diesen Wert aus den den Neukunden zugeordneten Werbeausgaben geteilt durch die Anzahl der eindeutig gewonnenen Neukunden.
Anzahl der Kauf-Conversions, die innerhalb der einheitlichen Ziel- beziehungsweise Ergebnisberichte von Google Ads der Kategorie „Purchase“ zugeordnet werden. Es geht hier also gezielt um Conversion-Aktionen, die als Kauf klassifiziert wurden.
Alternative Conversion-Kennzahl speziell für Demand Gen-Kampagnen, mit der deren Ergebnisse besser mit anderen Werbeplattformen verglichen werden können. Google berücksichtigt dafür unter anderem View-through-Conversions und betrachtet Demand Gen getrennt von anderen Google-Kampagnen.
Durchschnittliche Kosten der plattformübergreifend vergleichbaren Conversion.
Anzahl der Anzeigeninteraktionen, die nach der plattformübergreifend vergleichbaren Berechnung zu einer Conversion geführt haben.
Gesamtwert der nach der plattformübergreifend vergleichbaren Methodik erfassten Conversions.
Verhältnis des plattformübergreifend vergleichbaren Conversion-Werts zu den Werbekosten.
Durchschnittlicher plattformübergreifend vergleichbarer Conversion-Wert je relevanter Anzeigeninteraktion beziehungsweise je Klick.
Durchschnittlicher Wert einer plattformübergreifend vergleichbaren Conversion.
Plattformübergreifend vergleichbare Conversions, die dem tatsächlichen Zeitpunkt der Conversion zugeordnet werden.
Wert der plattformübergreifend vergleichbaren Conversions, zugeordnet zum tatsächlichen Zeitpunkt der Conversion.
Durchschnittlicher Wert einer plattformübergreifend vergleichbaren Conversion, berechnet nach dem tatsächlichen Conversion-Zeitpunkt.
Budgetsimulator
Empfohlenes Budget (Recommended budget): Nötiges Budget, um die nicht erhaltenden bzw. einen Großteil der nicht erhaltenen Impressions zu erzielen. Der Wert beschreibt also, wieviel Geld noch sinnvoll in eine Kampagne investiert werden könnte. Die Metrik ist nur zu sehen, wenn in den letzten sieben Tagen 10% oder mehr der Impressions verpasst wurden.
Gesch. zusätzliche Interaktionen/Woche (empf. Budget) (Est. Add. Interactions/wk (rec. budget)): Geschätzte zu erzielende zusätzliche Impressions, wenn das Budget auf den empfohlenen Wert erhöht wird.
Gesch. zusätzliche Kosten/Woche (empf. Budget) (Est. add. Cost/wk (rec. budget)): Geschätzte zusätzliche Kosten, wenn das Budget auf den Wert des empfohlenen Budgets erhöht wird.
Attribution
- Conversions (aktuelles Modell) (Conversions (current model)): Zeigt die Anzahl an Conversions nach dem aktuellen Attributionsmodell. Attributionsmodell beschreibt die Art, wie Google Ads Conversion zählt, wenn es mehrere Touchpoints gibt, also ob der erste Kontakt, der letzte vor Abschluss oder ein Mittelwert errechnet wird.
- Kosten/Conv. (aktuelles Modell) (Cost / conv. (current model)): Durchschnittliche Kosten pro Conversion auf Basis der Conversions, die nach dem aktuell ausgewählten Attributionsmodell berechnet wurden.
- Conv.-Rate (aktuelles Modell) (Conv. rate (current model)): Conversion-Rate auf Basis der nach dem aktuellen Attributionsmodell zugerechneten Conversions.
- Conv.-Wert (aktuelles Modell) (Conv. value (current model)): Conversion-Wert, der sich ergeben würde, wenn das aktuell gewählte Attributionsmodell auf die historischen Daten angewendet worden wäre.
- Wert/Conv. (aktuelles Modell) (Value / conv. (current model)): Wert pro Conversion im aktuellen Attributionsmodell.
- Conv.-Wert/Klick (aktuelles Modell) (Conv. value / click (current model)): Durchschnittlicher nach dem aktuellen Attributionsmodell berechneter Conversion-Wert pro Klick.
- Conv.-Wert/Kosten (aktuelles Modell) (Conv. value / cost (current model)): Verhältnis des nach dem aktuellen Attributionsmodell berechneten Conversion-Werts zu den Werbekosten.
- Conversions (aktuelles Modell, nach Conv.-Zeit) (Conversions (current model, by conv. time)): Nach dem aktuell ausgewählten Attributionsmodell berechnete Conversions, die zusätzlich dem tatsächlichen Zeitpunkt der Conversion zugeordnet werden.
- Conv.-Wert (aktuelles Modell, nach Conv.-Zeit) (Conv. value (current model, by conv. time)): Nach dem aktuellen Attributionsmodell berechneter Conversion-Wert, zugeordnet zum tatsächlichen Conversion-Zeitpunkt.
- Wert/Conv. (aktuelles Modell, nach Conv.-Zeit) (Value / conv. (current model, by conv. time)): Durchschnittlicher Wert der nach dem aktuellen Modell berechneten Conversions, wobei für die zeitliche Zuordnung der tatsächliche Conversion-Zeitpunkt verwendet wird.
Attribute / Attributes
Eindeutige numerische Kennung einer Kampagne innerhalb von Google Ads. Die ID bleibt immer eindeutig, auch dann, wenn mehrere Kampagnen denselben oder einen ähnlichen Namen tragen.
Zeigt, um welchen grundsätzlichen Kampagnentyp es sich handelt, beispielsweise Such-, Shopping-, Performance-Max-, Demand-Gen-, Video- oder App-Kampagne. Der Kampagnentyp bestimmt unter anderem, wo Anzeigen ausgespielt werden können und welche Funktionen verfügbar sind.
Genauere Unterkategorie des Kampagnentyps. Sie beschreibt die konkrete Konfiguration einer Kampagne innerhalb ihres übergeordneten Kampagnentyps.
Name der Portfolio-Gebotsstrategie, mit der die Gebote einer Kampagne gesteuert werden. Wird keine Portfolio-Gebotsstrategie verwendet, bleibt die Spalte leer.
Art der verwendeten Gebotsstrategie. Dazu gehören beispielsweise manueller CPC, Klicks maximieren, Conversions maximieren, Ziel-CPA oder Ziel-ROAS.
Kennzeichnung der Kampagne hinsichtlich politischer Werbung in der Europäischen Union. Der Wert ist vor allem im Zusammenhang mit den Google-Richtlinien für politische Werbung relevant.
Von Google berechnete Einschätzung, wie gut eine Kampagne nach Googles Bewertung für eine optimale Leistung eingerichtet ist. Der Wert reicht von 0 bis 100 %.
Durchschnittlicher Preis pro Conversion, den Google aufgrund Ihrer Vorlage bei einer entsprechenden automatischen Gebotsstrategie anstrebt. Einzelne Conversions können deutlich mehr oder weniger kosten – entscheidend ist der Durchschnittswert.
Angestrebtes Verhältnis zwischen Conversion-Wert und Werbekosten. Bei einem Ziel-ROAS von 500 % versucht Google beispielsweise, im Schnitt fünf Euro Conversion-Wert für einen Euro Werbekosten zu erzielen. Der Wert lässt sich individuell festlegen und berechnet sich nach Ihrer Marge und dem Break-Even-Wert, ist also stark von den verkauften Produkten bzw. dem Wert abhängig, den Sie einer Conversion zuordnen.
Gewünschte Position der Anzeige bei der Gebotsstrategie „Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen“. Als Ziel kann beispielsweise eine beliebige Position auf der Suchergebnisseite, der obere Anzeigenbereich oder die absolut oberste Anzeigenposition gewählt werden.
Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen, den Google mit der Gebotsstrategie „Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen“ erreichen soll. Ein Ziel von beispielsweise 80 % bedeutet, dass Google versucht, die Anzeige bei rund 80 % der infrage kommenden Suchanfragen an der festgelegten Position auszuspielen.
Obergrenze für den Klickpreis, den Google bei der Gebotsstrategie „Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen“ festlegen darf.
Zeigt die einer Kampagne zugewiesenen Labels. Labels können verwendet werden, um Kampagnen individuell zu gruppieren, zu filtern oder auszuwerten.
Zeigt, welcher Kampagnengruppe eine Kampagne zugeordnet ist. Kampagnengruppen fassen mehrere Kampagnen mit gemeinsamen Leistungszielen beziehungsweise KPIs für eine gemeinsame Auswertung zusammen. Eine Kampagne kann jeweils nur einer Kampagnengruppe angehören.
Prozentwert, der angibt, wie viel Verbesserung bis zu einem Optimierungsfaktor von 100 % auf Kontoebene nach Einschätzung von Google noch möglich ist.
Zeigt die Conversion-Ziele, auf die eine Kampagne ausgerichtet ist. Diese Ziele bestimmen, welche Aktionen für die Bewertung und – je nach Gebotsstrategie – für die automatische Optimierung der Kampagne relevant sind.
Gibt an, welche Arten von Feeds mit einer Kampagne, einem Asset oder einem Konto verknüpft sind. Feeds sind strukturierte Datenquellen, aus denen Google Ads zusätzliche Informationen für Anzeigen ziehen kann, beispielsweise der Produktfeed in einem Online-Shop. Sie umfassen unter anderem Produktdaten, Standortdaten, App-Daten, Hoteldaten o. ä. Der Wert ist hilfreich, um nachzuvollziehen, welche Datenquellen in einer Kampagne genutzt werden.
Wettbewerbsmesswerte / Competitive metrics
- Anteil an mögl. Impr. im SN (Search impr. share): Anteil der tatsächlich erzielten Impressionen an allen Impressionen, für die Ihre Anzeigen im Suchnetzwerk grundsätzlich infrage gekommen wären. Ein Anteil von 60 % bedeutet beispielsweise, dass Sie ca. 60 % der möglichen Impressionen erhalten haben.
- Anteil an mögl. Impr. obere Pos. im SN (Search top IS): Anteil der Impressionen, die Ihre Anzeige im oberen Anzeigenbereich der Suchergebnisse erzielt hat, im Verhältnis zu allen Impressionen, für die sie grundsätzlich infrage gekommen wäre.
- Anteil an mögl. Impr.an oberster Pos. im SN (Search abs. top IS): Anteil der Impressionen auf der absolut obersten Anzeigenposition im Verhältnis zu den Impressionen, für die Ihre Anzeige für diese infrage gekommen wäre.
- Anteil an entg. Impr. im Suchnetzwerk (Rang) (Search lost IS (rank)): Geschätzter Anteil möglicher Impressionen im Suchnetzwerk, die Sie aufgrund eines zu niedrigen Anzeigenrangs nicht erhalten haben. Ein hoher Wert weist darauf hin, dass Gebot, Anzeigenqualität, Landingpage oder andere Faktoren des Ad Ranks die erfolgreiche Auslieferung einschränken.
- Anteil entg. mögl. Impr. obere Pos. im SN (Rang) (Search lost top IS (rank)): Geschätzter Anteil der möglichen Impressionen im oberen Anzeigenbereich, die aufgrund eines zu niedrigen Anzeigenrangs verloren gegangen sind. Ein hoher Wert weist darauf hin, dass Gebot, Anzeigenqualität, Landingpage oder andere Faktoren des Ad Ranks die erfolgreiche Auslieferung einschränken.
- Ant. entg. Impr. oberste Pos. im SN (Rang) (Search lost abs. top IS (rank)): Geschätzter Anteil der möglichen Impressionen auf der obersten Anzeigenposition, die aufgrund eines zu niedrigen Anzeigenrangs nicht erzielt wurden. Ein hoher Wert weist darauf hin, dass Gebot, Anzeigenqualität, Landingpage oder andere Faktoren des Ad Ranks die erfolgreiche Auslieferung einschränken.
- Anteil an entg. Impr. im Suchnetzwerk (Budget) (Search lost IS (budget)): Geschätzter Anteil möglicher Impressionen im Suchnetzwerk, die aufgrund eines zu niedrigen Kampagnenbudgets nicht erzielt wurden.
- Anteil entg. mögl. Impr. obere Pos. im SN (Budget) (Search lost top IS (budget)): Geschätzter Anteil der möglichen Impressionen im oberen Anzeigenbereich, die aufgrund eines zu niedrigen Budgets verloren gegangen sind.
- Ant. entg. Impr. oberste Pos. im SN (Budget) (Search lost abs. top IS (budget)): Geschätzter Anteil der möglichen Impressionen auf der obersten Anzeigenposition, die aufgrund eines zu niedrigen Budgets verloren gegangen sind.
- Ant. an mögl. Impr. bei genau passend im SN (Search exact match IS): Anteil der erzielten Impressionen an den geschätzten möglichen Impressionen für Suchanfragen, die exakt zu Ihren Keywords passen.
Anteil an mögl. Impr. im GDN (Display impr. share): Anteil der tatsächlich erzielten Impressionen im Displaynetzwerk an allen Impressionen, für die Ihre Anzeigen dort grundsätzlich infrage gekommen wären.
Anteil an entg. Impr. im GDN (Rang) (Display lost IS (rank)): Geschätzter Anteil möglicher Display-Impressionen, die aufgrund eines zu niedrigen Anzeigenrangs verloren gegangen sind.
Anteil an entg. Impr. im GDN (Budget) (Display lost IS (budget)): Geschätzter Anteil möglicher Display-Impressionen, die aufgrund eines zu niedrigen Budgets nicht erzielt wurden. - Anteil an möglichen Klicks (Click share): Verhältnis der tatsächlich erhaltenen Klicks zu der von Google geschätzten maximal möglichen Zahl an Klicks, für die Ihre Anzeigen infrage gekommen wären. Der Wert kann helfen einzuschätzen, wie viel zusätzliches Klickpotenzial theoretisch noch vorhanden ist.
- Relative Klickrate (Relative CTR): Eigene Klickrate im Verhältnis zur durchschnittlichen Klickrate anderer Werbetreibender auf denselben Websites im Displaynetzwerk. Ein Wert über 1 beziehungsweise über 100 % bedeutet, dass die eigene CTR über dem dortigen Durchschnitt liegt.
Gebotssimulator / Bid simulator
Gesch. zusätzliche Klicks/Woche (Gebotsanp. +50 %) (Est. add. clicks/wk (+50% bid)): Geschätzte zusätzliche Klicks pro Woche, die bei einer Erhöhung des Gebots um 50 % möglich gewesen wären. Anmerkung: Mehr Klicks bedeuten nicht zwangsläufig auch mehr Gewinn.
Gesch. zusätzliche Klicks/Woche (Gebotsanp. +300 %) (Est. add. clicks/wk (+300% bid)): Geschätzte zusätzliche Klicks pro Woche, die bei einer Gebotserhöhung um 300 % möglich gewesen wären. Anmerkung: Mehr Klicks bedeuten nicht zwangsläufig auch mehr Gewinn.
Gesch. zusätzliche Klicks/Woche (Gebotsanp. -50 %) (Est. add. clicks/wk (-50% bid)): Geschätzte Veränderung der Klicks pro Woche bei einer Senkung des Gebots um 50 %. Der Begriff „zusätzlich“ an dieser Stelle ist leider etwas irreführend, weil bei einer Gebotssenkung eher weniger Klicks zu erwarten sind.
Gesch. zusätzliche Klicks/Woche (Gebot für oberste Pos.) (Est. add. clicks/wk (first position bid)): Geschätzte zusätzliche Klicks pro Woche, die mit einem Gebot für die oberste Anzeigenposition möglich gewesen wären.
Gesch. zusätzliche Klicks/Woche (Gebot für obere Pos.) (Est. add. clicks/wk (top page bid)): Geschätzte zusätzliche Klicks pro Woche, die mit einem Gebot für eine obere Anzeigenposition möglich gewesen wären. „Obere Position“ bedeutet nicht zwingend Platz eins, sondern eine Platzierung im oberen Anzeigenbereich der Suchergebnisse.
Gesch. zusätzliche Kosten/Woche (Gebotsanp. +50 %) (Est. add. cost/wk (+50% bid)): Geschätzte zusätzliche Kosten pro Woche, die bei einer Gebotserhöhung um 50 % entstanden wären. Kosten und zusätzliche Klicks sollten immer gemeinsam betrachtet werden.
Gesch. zusätzliche Kosten/Woche (Gebotsanp. +300 %) (Est. add. cost/wk (+300% bid)): Geschätzte zusätzliche Kosten pro Woche bei einer Gebotserhöhung um 300 %.
Gesch. zusätzliche Kosten/Woche (Gebotsanp. -50 %) (Est. add. cost/wk (-50% bid)): Geschätzte Veränderung der wöchentlichen Kosten bei einer Senkung des Gebots um 50 %.
Gesch. zusätzliche Kosten/Woche (Gebot für oberste Position) (Est. add. cost/wk (first position bid)): Geschätzte zusätzlichen Kosten pro Woche, die durch ein Gebot für die oberste Anzeigenposition entstanden wären.
Gesch. zusätzliche Kosten/Woche (Gebotsanp. für obere Pos.) (Est. add. cost/wk (top page bid)): Geschätzte zusätzlichen Kosten pro Woche, die für eine Platzierung im oberen Anzeigenbereich entstanden wären.
Basiswert max. CPC (Base max. CPC): Der ursprüngliche maximale CPC, auf dessen Grundlage die Schätzungen im Gebotssimulator berechnet werden.
Anrufdetails / Call details
Anrufe (Phone calls): Anzahl der über die Google-Anzeige oder die Weiterleitungsnummer erfassten eingegangenen Anrufe. Ein erfasster Anruf ist nicht immer automatisch eine Conversion, da für eine Conversion beispielsweise eine bestimmte Mindestgesprächsdauer festgelegt sein kann.
Telefon-Impr. (Phone impr.): Anzahl der Ausspielungen, bei denen eine von Google messbare Telefonnummer angezeigt beziehungsweise verwendet wurde.
Anrufrate (PTR): Phone-through Rate. Verhältnis der erfassten Anrufe zu den Telefon-Impressionen. Wurde die Telefonnummer beispielsweise 100-mal eingeblendet und daraus entstanden fünf Anrufe, beträgt die PTR 5 %.
SMS-Details / Message details
Chats (Chats): Anzahl der SMS-Nachrichten an Ihr Unternehmen über die Google-Weiterleitungsnummer.
SMS-Impr. (Message impr.): Anzahl der Impressionen Ihrer Anzeigen mit einer Google-Weiterleitungsnummer.
Chatrate (Chat rate): Verhältnis der gestarteten Chats zu den Message Impressions. Da aus einer einzelnen Impression mehr als ein Chat entstehen kann, kann dieser Wert in manchen Fällen auch über 100 % liegen.
Messwerte zur Reichweite / Reach metrics
Durchschn. Impr.-Häufigk/Nutzer. (Avg. impr. freq. / user):
Durchschnittliche Anzahl der Impressionen pro eindeutigem Nutzer im ausgewählten Zeitraum. Der Wert zeigt, wie häufig eine erreichte Person Ihre Anzeige im Durchschnitt gesehen hat und hilft damit beispielsweise bei der Beurteilung, ob eine Zielgruppe zu häufig mit derselben Werbung angesprochen wird (also ob Sie „nerven“).
Einzelne Nutzer (Unique users):
Geschätzte Anzahl unterschiedlicher Personen, die Ihre Anzeige im gewählten Zeitraum gesehen haben. Google modelliert (schätzt) dabei unter anderem die Nutzung über mehrere Geräte hinweg und kann dabei auch berücksichtige, ob eine Person mehrere Geräte benutzt oder ein Gerät von mehreren Nutzern verwendet wird, wie es beispielsweise bei einem Fernseher der Fall wäre.
Gmail Metric / Gmail Metric
Gmail-Weiterleitung (Gmail forwards):
Anzahl der Fälle, in denen eine Gmail-Anzeige von einem Nutzer als Nachricht an eine andere Person weitergeleitet wurde.
Gmail-Speicherung (Gmail saves):
Anzahl der Fälle, in denen Nutzer eine Gmail-Anzeige als Nachricht in ihrem Posteingang gespeichert haben.
Gmail-Klicks zur Website (Gmail clicks to website):
Anzahl der Klicks von einer geöffneten beziehungsweise erweiterten Gmail-Anzeige auf die hinterlegte Landingpage. In der Google Ads API wird dieser Messwert als „Gmail secondary clicks“ geführt.
Qualitätsfaktor / Quality score
- Qualitätsfaktor (Quality Score): Mit dem Qualitätsfaktor gibt Google Ads eine Einschätzung zur inhaltlichen Stärke und Usability der Landingpage, auf die eine Anzeige zu einem bestimmten Keyword verweist. Der Wert ist damit eine Orientierungshilfe, die anzeigt, für wie relevant Google selbst eine Landingpage für ein bestimmtes Thema oder Keyword hält. Ein hoher Qualitätsfaktor kann dazu beitragen, dass Anzeigen günstiger und besser ausgespielt werden.
- Qualitätsfaktor (Verlauf) (Quality Score (hist.)): Zeigt den historischen Qualitätsfaktor für ein Keyword. Macht Änderungen an Anzeigen, Keywords oder Landingpages nachvollziehbar.
- Erwartete CTR (Exp. CTR): Dieser Wert gibt an, wie Google die Performance der Anzeige nach einer bestimmten Suchanfrage einschätzt. Berechnet wird er mithilfe von historischen Leistungsdaten und der Relevanz des Keywords. Unterdurchschnittliche Werte sollten Anlass geben, sich mit Anzeigentext, Keyword und Suchintention zu befassen.
- Voraussichtliche Klickrate (Verlauf) (Exp. CTR (hist.)): Historische Betrachtung der erwarteten Klickrate. Der Wert zeigt, wie Google die voraussichtliche Klickwahrscheinlichkeit in der Vergangenheit eingeschätzt hat und gibt damit die Möglichkeit, Änderungen besser abzuschätzen.
- Nutzererfahrung mit der Landingpage (Landing page exp.): Bewertet, wie gut die Zielseite zur Anzeige und zur Suchanfrage passt. Kriterien sind unter anderem um Relevanz, Transparenz, Ladezeit und Nutzbarkeit.
- Nutzererfahrung mit der Landingpage (Verlauf) (Landing page exp. (hist.)): Historische Bewertung der Nutzererfahrung mit der Landingpage.
- Anzeigenrelevanz (Ad relevance): Einschätzung von Google, wie gut eine Anzeige zur Suchanfrage und zum Keyword passt. Wenn ein Nutzer nach „rote Laufschuhe kaufen“ sucht, sollte die Anzeige möglichst genau dieses Thema aufgreifen und nicht nur allgemein „Sportschuhe online“ bewerben.
- Anzeigenrelevanz (Verlauf) (Ad relevance (hist.)): Historische Bewertung der Anzeigenrelevanz.
Anmerkungen
Bei einigen Begriffen bleibt die Beschreibung aufgrund der Komplexität und der geringen Verwertbarkeit in den meisten Analysen sehr oberflächlich. Google arbeitet zudem kontinuierlich an Übersetzungen, Messwerten und Definitionen, sodass es zu Abweichungen kommen kann. Wir bemühen uns um Aktualität, sind aber für Hinweise sehr dankbar.