Alle Google Ads Messwerte und Metriken erklärt

Und zwar verständlich, nachvollziehbar, auf Deutsch und mit englischer Übersetzung.

Es gibt bei Google Ads eine unfassbare Menge an Kennzahlen und Messwerten, die Auskunft über Erfolg oder Misserfolg einer Kampagne geben können. Und die lassen sich auch noch alle individuell ein- und zusammenstellen. Das beste: Wer Ads auf Deutsch benutzt, wird dafür mit einer spannenden Mischung aus englischen und deutschen Begriffen sowie zahllosen Abkürzungen „belohnt“. Selbst Profis kommen hier schnell an ihre Grenzen. Deshalb soll die folgende Übersicht Abhilfe schaffen und die Begriffe verständlich erläutern.

Inhaltsverzeichnis

Anmerkung: Insbesondere aufgrund der bereits erwähnten Übersetzungsproblematik ist es ratsam, Ads von Beginn an auf Englisch zu nutzen. In der Standardeinstellung wird die Sprache des Google-Kontos verwendet. Umstellen lässt sich diese im Google Ads Konto unter „Verwaltung“ -> „Einstellungen“ -> „Sprache der Benutzeroberfläche“.

Leistungen / Performance

Klicks (Clicks): Die Anzahl der Klicks auf Ihre Anzeigen. Dies ist die erste messbare Interaktion zwischen einem potenziellen Kunden und Ihrem Unternehmen.

Kosten (Cost): Gesamtkosten der Kampagne oder aller Kampagnen, je nachdem, auf welcher Ebene von Google Ads Sie sich gerade befinden. Impr. (Impressions): So häufig wurde Ihre Anzeige Nutzern in der Google-Suche, im Suchnetzwerk, auf YouTube, in Google Discover und auf allen anderen Kanälen angezeigt.

CTR: (Clickthrough Rate): Zeigt an, wie häufig nach dem Einblenden Ihrer Anzeigen auf diese geklickt wurde. Ergibt sich mathematisch aus dem Verhältnis von Klicks zu Impressionen.

Interaktionen (Interactions): Die Hauptaktion, die bei einem Anzeigentyp vom Betrachter ausgeführt werden soll. Bei den meisten Formaten ist es ein Klick, es können aber auch die Anzahl der Views bei einem Videos sein.

Interaktionsrate (Interaction rate): Verhältnis von Impression zu Interaktionen in Prozent. Zeigt, wie oft mit einer Anzeige interagiert wird und gibt so einen Anhaltspunkt für deren Erfolg.

Invalid Clicks: Klicks, die nach Google-Kriterien ungültig sind.

Invalid click Rate: Prozentualer Anteil an ungültigen Klicks.

Ungültige Interaktionen (Invalid Interactions): Interaktionen, die nach den Google-Kriterien nicht als reguläre Interaktionen mit einer Anzeige zählen. Dazu zählen doppelte Klicks ebenso wie beispielsweise Video-Views durch Bots. Auch ein Wettbewerber, der versucht, so Ihr Budget aufzubrauchen, fällt in diese Kategorie.

Anteil ungültiger Interaktionen (Invalid Interaction rate): Prozentuale Darstellung der Anzahl ungültiger Interaktionen im Verhältnis zur Gesamtzahl der Interaktionen.

Durchschn. CPC (Avg. (Average) CPC (Cost per Click)): Durchschnittliche Kosten, die für Klicks auf eine Anzeige angefallen sind. Wenn Ihre Anzeige zwei Mal angeklickt wurde und der erste Klick 0,20€ und der zweite 0,40€ gekostet hat, beträgt der Avg. CPC 0,30€.

General invalid clicks: Ungültiger Traffic, den Google direkt ohne weitere Prüfung zuordnen kann, weil er von Crawlern bekannter Plattformen stammt (SEObility, XOVI, Sistrix, Semrush etc.). Für diese Klicks fallen keinerlei Kosten an und sie fließen auch nicht in die Statistik ein.

Durchschn. Kosten (Avg. cost): Kosten aller Anzeigen geteilt durch Anzahl der Interaktionen. Wurde mit Ihrer Anzeige zwei Mal interagiert und die erste Interaktion kostet 0,20€ und die zweite 0,40€, beträgt dieser Wert 0,30€.

Durchschn. CPE (Avg. CPE / Average Cost per Engagement): Durchschnittliche Kosten pro Engagement. Gemeint ist also nicht zwingend ein klassischer Klick, sondern eine vom Anzeigenformat abhängige Interaktion. Das kann zum Beispiel ein Klick, ein Video-Engagement oder eine andere qualifizierte Nutzeraktion sein. Die Berechnung erfolgt aus den Kosten geteilt durch die Anzahl der Engagements.

Avg. Target CPA (Average Target CPA / Durchschnittlicher Ziel-CPA): CPA steht für Cost per Action, also Kosten pro gewünschter Aktion. Dieser Wert ist interessant, wenn Sie mit automatischen Gebotsstrategien arbeiten und nachvollziehen möchten, auf welches Kostenziel Google optimiert. Er zeigt Ihnen, welcher Zielwert von Google als Grundlage für die Gebote verwendet wurden.

Avg. Target ROAS (Average Target ROAS / Durchschnittlicher Ziel-ROAS): ROAS steht für Return on Advertising Spend und beschreibt das Verhältnis von Umsatz (in Ads dann der Conversion-Wert) zu den Werbekosten. Ein Ziel-ROAS von 500 % bedeutet vereinfacht: Für jeden eingesetzten Euro sollen fünf Euro Umsatz erzielt werden.

Avg. Target cost per in-app action (Durchschnittliche Zielkosten pro In-App-Aktion): Durchschnittlicher Zielwert für die Gebote pro gewünschter Aktion innerhalb einer App. Dieser Messwert ist, wie der Name schon sagt, für App-Kampagnen relevant. Eine In-App-Aktion kann ein Kauf, eine Registrierung, ein Levelabschluss oder eine andere vorher definierte Aktion sein.

TrueView-Aufrufrate; In-Stream, In-Feed, Shorts (TrueView view rate): Wert für Werbung in Videos, der angibt, wie häufig eine Videoanzeige nach ihrer Einblendung tatsächlich angesehen wurde (TrueView). Der Wert ist besonders bei YouTube-Kampagnen interessant, weil er zeigt, ob ein Video nach der ersten Ausspielung genug Interesse erzeugt. Die Aufrufrate kann je nach Format unterschiedlich bewertet werden, zum Beispiel bei In-Stream-Anzeigen, In-Feed-Anzeigen oder Shorts.

In-Stream: Videoanzeigen, die vor, während oder nach einem anderen Video ausgespielt werden. Je nach Einstellung können Nutzer diese Anzeigen überspringen oder müssen sie vollständig ansehen. Für die Bewertung ist hier besonders wichtig, ob Nutzer wirklich dranbleiben oder möglichst schnell auf „Überspringen“ klicken.

In-Feed: Videoanzeigen, die nicht direkt in einem Video laufen, sondern zum Beispiel in YouTube-Suchergebnissen, auf der Startseite oder neben anderen Videovorschlägen erscheinen. Ein Aufruf entsteht hier in der Regel erst, wenn Nutzer aktiv auf das Video klicken beziehungsweise es bewusst starten.

Shorts: Kurzvideoformat auf YouTube. Anzeigen in diesem Umfeld erscheinen zwischen anderen Shorts und müssen besonders schnell Aufmerksamkeit erzeugen. Klassische Videokennzahlen sind hier oft etwas anders zu bewerten, weil das Nutzungsverhalten schneller, flüchtiger und stärker vom Scrollen geprägt ist.

Unique search categories with clicks (Einzigartige Suchkategorien mit Klicks): Gibt an, in wie vielen unterschiedlichen Suchkategorien Klicks erzielt wurden. Dieser Wert kann helfen, die thematische Streuung einer Kampagne besser einzuschätzen. Gerade zu Kampagnenstart lässt sich so besser abschätzen, ob die Auswahl an Zielgruppe und Keyword passt, erweitert oder enger gefasst werden sollte. In den meisten Standardauswertungen spielt er allerdings eher eine untergeordnete Rolle.

Unique search categories with conversions (Einzigartige Suchkategorien mit Conversions): Zeigt, aus wie vielen unterschiedlichen Suchkategorien Conversions entstanden sind. Dadurch lässt sich erkennen, welche Themenfelder nicht nur Klicks, sondern auch echte Ergebnisse liefern. Interessant ist der Wert vor allem dann, wenn Google Suchanfragen oder Kategorien zusammenfasst und man Muster in der Nachfrage erkennen möchte. Hilft bei der Optimierung.

Unique search categories with impressions (Einzigartige Suchkategorien mit Impressionen): Gibt an, in wie vielen unterschiedlichen Suchkategorien Anzeigen eingeblendet wurden. Der Wert zeigt also eher die Reichweite über verschiedene Themenbereiche hinweg und weniger die direkte Leistung einer Kampagne.

Einrichtung / Setup

Anzahl der aktiven Anzeigen (Number of eligible ads): Von Google auf Einhaltung der Richtlinien überprüfte Anzeigen, die für die Auslieferung freigegeben sind.

Anzahl abgelehnter Anzeigen (Number of disaproved Ads): Anzeigen, die gegen die Google-Richtlinien verstoßen und nicht freigegeben wurden. Nach einer Korrektur wird die Anzeige noch einmal überprüft. Sie können auch Einspruch gegen die Entscheidung einlegen und eine Wiederholung der Überprüfung beantragen. Diese dauert zwischen wenigen Stunden bis zu mehreren Werktagen.

Anzahl der aktiven Keywords (Number of eligible Keywords): Von Google auf Einhaltung der Richtlinien überprüfte Keywords. Auf diese Keywords werden Ihre Anzeigen ausgespielt.

Anzahl der abgelehnten Keywords (Number of disapproved Keywords): Die Keywords verstoßen gegen die Google Ads Richtlinien. Ihre Anzeigen werden auf diese Keywords nicht ausgespielt. Nach einer Korrektur werden die Keywords noch einmal überprüft. Sie können auch Einspruch gegen die Entscheidung einlegen und eine Wiederholung der Überprüfung beantragen. Diese dauert zwischen wenigen Stunden bis zu mehreren Werktagen.

Anzahl der aktiven Anzeigengruppen (Number of eligible groups): Diese Anzeigengruppen sind bereit zur Ausspielung.

Anzahl der aktiven responsiven Suchanzeigen (Number of eligible responsive search ads): Diese Anzeigen wurden von Google überprüft, entsprechen alle Kriterien und können ausgespielt werden.

Details zur Anzeigeneffektivität (Ad strength details): Dieser Wert gibt an, für wie stark Google Ads Ihre Anzeige hält. Dabei werden Relevanz, Qualität und Vielfalt der Anzeigen bewertet. Die Bewertungskategorien sind:

  • Schlecht
  • Durchschnitt
  • Gut
  • Sehr gut

Bei der Anzeigenerstellung steht dieser Wert auch im Feld oben auf der Seite, neben Vorschlägen zur Verbesserung. Umfangreiche Informationen und Best Practices hat Google unter https://support.google.com/google-ads/answer/9142254 zusammengestellt.

Anzahl der aktiven Sitelinks (alt) (Number of eligible sitelinks (legacy)): Sitelinks, die geprüft und freigegeben wurden. (alte Version)

Anzahl der aktiven Sitelinks (aktualisiert) (Number of eligible sitelinks (upgrades)): Sitelinks, die geprüft und freigegeben wurden.

Anzahl der aktiven Bilder (alt) (Number of eligible images (legacy)): Bilder, geprüft und freigegeben wurden (alte Version).

Anzahl der aktiven Bilder (aktualisiert) (Number of eligible images (upgrades)): Bilder, geprüft und freigegeben wurden.

Ergebnisse / Results

  • Ergebnisse (Results): Ergebnisse sind von Google Ads definierte Zielaktionen, die je nach Kampagnentyp unterschiedlich ausfallen können. Bei einer Lead-Kampagne kann ein Ergebnis zum Beispiel eine Anfrage sein, bei einer App-Kampagne eine Installation oder In-App-Aktion. Der Begriff ist deshalb etwas allgemeiner als „Conversion“ und hängt stark davon ab, welches Ziel für die Kampagne festgelegt wurde.
  • Ergebniswert (Result value): Der Ergebniswert gibt an, welchen Wert die erzielten Ergebnisse insgesamt haben. Bei E-Commerce-Kampagnen kann das zum Beispiel der Umsatz sein, bei anderen Kampagnen ein selbst definierter Wert für Leads, Anfragen oder andere Zielaktionen. Der Wert hilft dabei, nicht nur die reine Anzahl der Ergebnisse zu betrachten, sondern auch deren wirtschaftliche Bedeutung.
  • Kontakt (Contact): Listet alle Conversions auf, die von Google der Kategorie „Kontakt“ zugeordnet werden. Dazu zählen Anrufe, E-Mails, Chats und ähnliche Formen der Kontaktaufnahme.
  • Seitenaufruf (Page View): Alle Conversions, die der Kategorie „Seitenaufruf“ zugeordnet werden. Das kann beispielsweise der Aufruf einer bestimmten Bestätigungs-, Informations- oder anderen relevanten Seite sein, sofern dieser als Conversion definiert wurde.
  • Anruf-Lead (Phone call lead): Conversions, bei denen ein Anruf als Lead beziehungsweise als Ausdruck eines konkreten Interesses an Ihrem Angebot gewertet wird.

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Sichtbarkeit / Viewability

Sichtbare Impr. (Viewable impr.): Impressionen, also jede Einblendung einer Anzeige, auch ohne sonstige Interaktion (nur gucken) bei denen die Anzeige nach den Active-View-Kriterien von Google tatsächlich sichtbar war. Bei klassischen Displayanzeigen müssen dafür in der Regel mindestens 50 % der Anzeige mindestens eine Sekunde lang sichtbar sein, bei Videoanzeigen mindestens 50 % für zwei Sekunden.

Nicht sichtbare Impr. (Non-viewable impr.): Messbare Impressionen, bei denen die Voraussetzungen für eine sichtbare Impression nicht erfüllt wurden. Die Anzeige wurde ausgeliefert und ihre Sichtbarkeit konnte gemessen werden, sie war aber nicht lange beziehungsweise nicht großflächig genug im sichtbaren Bereich.

Messbare Impressionen (Measurable impr.): Impressionen, bei denen Google mithilfe von Active View technisch feststellen konnte, ob die Anzeige sichtbar war. Nicht jede ausgelieferte Impression lässt sich auf diese Weise messen.

Nicht messbare Impr. (Non-measurable impr.): Impressionen, bei denen technisch nicht feststellbar war, ob die Anzeige tatsächlich sichtbar war. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Anzeige nicht gesehen wurde, sondern lediglich, dass keine zuverlässige Sichtbarkeitsmessung möglich war.

Messbare Kosten (measurable cost): Die Kosten, die auf Impressionen entfallen, deren Sichtbarkeit mit Active View gemessen wurde.

Messbare Rate (Measurable rate): Prozentualer Anteil der messbaren Impressionen an allen Impressionen. Je höher dieser Wert ist, desto größer ist der Anteil der Auslieferungen, für die überhaupt eine Aussage zur Sichtbarkeit getroffen werden kann.

Durchschn. sichtbarer CPM (Avg. Viewable CPM): Durchschnittliche Kosten für 1.000 tatsächlich sichtbare Impressionen. Im Gegensatz zum klassischen CPM (Cost per Mille – Kosten pro Tausend) werden hier nur Impressionen berücksichtigt, welche die Google-Kriterien für Sichtbarkeit erfüllen.

Sichtbare CTR (Viewable CTR): Klickrate auf Basis sichtbarer Impressionen. Sie setzt die mit Active View messbaren Klicks ins Verhältnis zu den sichtbaren Impressionen. Der Wert hilft dabei, einen Eindruck davon zu gewinnen, wie häufig eine sichtbare Anzeige angeklickt wurde.

Verteilung der sichtbaren Impr. (Viewable impr. distrib.): Prozentualer Anteil der sichtbaren Impressionen an allen ausgelieferten Impressionen. Im Gegensatz zur Sichtbarkeitsrate werden dabei auch nicht messbare Impressionen in die Gesamtmenge einbezogen.

Verteilung der nicht sichtbaren Impr. (Non-viewable impr. distrib.): Prozentualer Anteil aller Impressionen, die gemessen werden konnten, aber als nicht sichtbar eingestuft wurden, bezogen auf sämtliche ausgelieferten Impressionen.

Verteilung der nicht messbaren Impr. (Non-measurable impr. distrib.): Prozentualer Anteil aller Impressionen, bei denen technisch keine Aussage zur Sichtbarkeit möglich war.

Sichtbarkeitsrate (Viewable rate): Anteil der sichtbaren Impressionen an allen messbaren Impressionen. Der Wert zeigt also, wie häufig eine Anzeige tatsächlich sichtbar war, wenn ihre Sichtbarkeit überhaupt gemessen werden konnte.

Conversions

Conversions (Conversions):

Anzahl der durch Ihre Anzeigen ausgelösten primären Conversion-Aktionen. Primäre Conversions sind der zentrale Wert in Google Ads. Er beschreibt die Aktionen, die ein Seitenbesucher auf Ihrer Website im Optimalfall auslösen soll. Zudem sind Conversions für die Optimierung und gegebenenfalls für automatische Gebotsstrategien entscheidend. Was eine Conversion ist, legen Sie über Ihre Conversion-Ziele fest, beispielsweise einen Kauf, eine Anfrage oder eine Registrierung.

Kosten/Conv. (Cost / conv.):

Die durchschnittlichen Kosten pro Conversion. Berechnet werden die gesamten Kosten geteilt durch die Anzahl der Conversions. Haben Sie beispielsweise 500 € ausgegeben und zehn Conversions erzielt, betragen die Kosten pro Conversion 50 €. Dieser Wert ist wichtig, um den Erfolg Ihrer Ads-Maßnahmen zu bestimmen und sicherzustellen, dass Sie am Ende einen Gewinn erzielen. Das lässt sich bei Käufen in einem Onlineshop relativ leicht berechnen. Bei Conversion-Aktionen, die durch eine Kontaktaufnahme oder eine Registrierung ausgelöst worden sind, müssen Sie selbst einen Wert bestimmen.

Conv.-Rate (Conv. rate):

Prozentualer Anteil der Anzeigeninteraktionen, die zu einer Conversion geführt haben. Je nach Anzeigenformat kann die zugrunde liegende Interaktion beispielsweise ein Klick oder eine andere relevante Anzeigeninteraktion sein. Zwei Conversions bei zehn Klicks auf Ihre Anzeigen ergeben beispielsweise eine Conversionrate von 20%. Im Online-Marketing gelten Werte zwischen 2% und 4% als gut, alles ab 5% als herausragend.

Conv.-Wert (Conv. value):

Summe der Werte aller in der Spalte „Conversions“ erfassten Conversions. Bei einem Onlineshop entspricht dies häufig dem Umsatz Bei Leads können selbst festgelegte Werte verwendet werden.

Ursprünglicher Conv.-Wert (Original conv. value):

Ursprünglicher Wert der Conversions, bevor Anpassungen durch Conversion-Wert-Regeln oder Zielvorhaben für den Kundenlebenszyklus vorgenommen wurden (was Google automatisch tut). Dadurch lässt sich nachvollziehen, wie stark der letztlich ausgewiesene Conversion-Wert durch solche Anpassungen verändert wurde.

Conv.-Wert/Kosten (Conv. value / cost):

Verhältnis des erzielten Conversion-Werts zu den Werbekosten. Dieser Wert entspricht in seiner Funktion dem ROAS (Return on Advertising Spend – das Verhältnis von Werbekosten zum Umsatz). Ein Wert von 5 beziehungsweise 500 % bedeutet vereinfacht, dass aus einem Euro Werbekosten fünf Euro Conversion-Wert entstanden sind.

Conv.-Wert/Klick (Conv. value / click):

Durchschnittlicher Conversion-Wert pro Klick. Der gesamte Conversion-Wert wird dafür durch die Anzahl der Klicks geteilt.

Wert/Conv. (Value / conv.):

Durchschnittlicher Wert einer Conversion. Der gesamte Conversion-Wert wird durch die Anzahl der Conversions geteilt.

Wertanpassung (Value adjustment):

Summe der Anpassungen des Conversion-Werts, die durch Conversion-Wert-Regeln vorgenommen wurden. Damit lässt sich erkennen, wie stark der ursprüngliche Conversion-Wert beispielsweise aufgrund von Zielgruppe, Standort oder Gerät nach oben oder unten angepasst wurde. Solche Anpassungen werden von Google automatisch durchgeführt.

Lifetime-Wert von Neukunden (New customer lifetime value):

Zusätzlicher Conversion-Wert, der bei der Nutzung eines Kundenakquisitionsziels für die erste Kauf-Conversion eines Neukunden vergeben wurde. Der Wert zeigt also nicht den vollständigen tatsächlichen Customer Lifetime Value, sondern die zusätzliche Wertanpassung, mit der Neukunden für die Gebotsstrategie höher bewertet werden. Der Wert ist aufgrund der Datenschutzbestimmungen in Deutschland und der EU meist wenig aussagekräftig, da alle Seitenbesucher nach spätesten drei Monaten neue Cookies erhalten und als Neukunden zählen. Es gibt technische Möglichkeiten, dieses Problem zu umgehen. Diese sind aber mit zusätzlichem Aufwand verbunden.

Lifetime-Wert von zurückgewonnenen Kunden (Win-back customer lifetime value):

Zusätzlicher Conversion-Wert für zuvor inaktive Kunden, die erneut einen Kauf durchführen. Wie hoch dieser Zusatzwert ist und wann ein Kunde als inaktiv gilt, hängt von der Konfiguration Ihres Kundenlebenszyklus-Ziels ab. Aussagekraft aufgrund der Datenschutzbestimmungen in der EU ist auch hier eingeschränkt.

Web to app first conv. (Web to app first conv.):

Erste In-App-Conversion, die ein Kunde nach einer durch eine Webkampagne ausgelösten App-Installation durchführt. Weitere nachfolgende In-App-Aktionen erhöhen diesen Messwert nicht erneut.

Conversions (by conv. Time) (Conversions (by conv. time)):

Anzahl der Conversions, zugeordnet zu dem Zeitpunkt, an dem die Conversion tatsächlich stattgefunden hat. Die normale Conversion-Spalte ordnet eine Conversion dagegen grundsätzlich dem Zeitpunkt der zugehörigen Anzeigeninteraktion zu.

Conv. Value (by conv. Time) (Conv. value (by conv. time)):

Conversion-Wert, zugeordnet zum tatsächlichen Zeitpunkt der Conversion und nicht zum Zeitpunkt der vorherigen Anzeigeninteraktion. Das kann insbesondere beim Vergleich mit anderen Analyse- oder Shopsystemen hilfreich sein.

Value/conv. (by conv. Time) (Value / conv. (by conv. time)):

Durchschnittlicher Conversion-Wert pro Conversion, wobei die Werte nach dem tatsächlichen Zeitpunkt der Conversion ausgewiesen werden.

Alle Conv. (All conv.):

Enthält neben den primären Conversions auch sekundäre Conversion-Aktionen sowie weitere spezielle Conversion-Quellen. Die Spalte vermittelt damit ein umfassenderes Bild aller über Google Ads erfassten Zielaktionen, während die normale Conversion-Spalte stärker auf die für die Optimierung relevanten Aktionen fokussiert ist.

Kosten/alle Conv. (Cost / all conv.):

Durchschnittliche Kosten je Conversion aus der Spalte „Alle Conversions“. Die Werbekosten werden durch die Anzahl aller erfassten Conversions geteilt.

Rate aller Conv. (All conv. rate):

Prozentualer Anteil der Anzeigeninteraktionen, die zu einer unter „Alle Conversions“ erfassten Conversion geführt haben.

Wert aller Conv. (All conv. value):

Summe der Conversion-Werte sämtlicher unter „Alle Conversions“ berücksichtigter Aktionen.

Wert aller Conv./Kosten (All conv. value / cost):

Verhältnis des Werts aller Conversions zu den Werbekosten.

Wert aller Conv./Klick (All conv. value / click):

Durchschnittlicher Wert aller Conversions pro Klick.

Wert/alle Conv. (Value / all conv.):

Durchschnittlicher Wert einer Conversion aus der Spalte „Alle Conversions“.

Gesamte Wertanpassung (All value adjustment):

Summe der durch Conversion-Wert-Regeln vorgenommenen Wertanpassungen für alle Conversions und nicht nur für die primären beziehungsweise gebotsrelevanten Conversions.

Gesamt-Lifetime-Wert von Neukunden (All new customer lifetime value):

Gesamte zusätzliche Wertanpassung für die ersten Kauf-Conversions von Neukunden. Im Gegensatz zum normalen Neukunden-Lifetime-Wert werden hier auch nicht gebotsrelevante beziehungsweise sekundäre Conversions berücksichtigt.

Lifetime-Wert von zurückgewonnenen Kunden (insgesamt) (All win-back customer lifetime value):

Gesamte zusätzliche Wertanpassung für Conversions zuvor inaktiver und anschließend zurückgewonnener Kunden. Hier werden ebenfalls sekundäre beziehungsweise nicht gebotsrelevante Kauf-Conversions berücksichtigt.

All conv. (by conv.-time) (All conv. (by conv. time)):

Alle Conversions, zugeordnet zu dem Zeitpunkt, an dem die jeweilige Conversion tatsächlich stattgefunden hat.

All conv. value (by conv. Time) (All conv. value (by conv. time)):

Gesamtwert aller Conversions, zugeordnet zum tatsächlichen Conversion-Zeitpunkt.

Value / all conv. (by conv. time) (Value / all conv. (by conv. time)):

Durchschnittlicher Wert aller Conversions, ausgewiesen nach dem tatsächlichen Conversion-Zeitpunkt.

Bestellungen (Orders):

Anzahl der Bestellungen, die Ihren Anzeigen zugerechnet werden und für die Warenkorbdaten übermittelt wurden. Werden innerhalb einer Bestellung mehrere Produkte gekauft, zählt dies trotzdem als eine Bestellung.

Umsatz (Revenue):

Gesamtumsatz aus den Ihren Anzeigen zugerechneten Bestellungen. Übermittelte Rabatte werden bei der Berechnung vom Warenwert abgezogen.

Durchschn. Bestellwert (Avg. order value):

Durchschnittlicher Umsatz pro Bestellung. Der Umsatz wird hierfür durch die Anzahl der Bestellungen geteilt.

Verkaufte Stückzahl (Units sold):

Gesamtzahl der einzelnen Produkte, die innerhalb der Ihren Anzeigen zugerechneten Bestellungen verkauft wurden.

Durchschn. Warenkorbgröße (Avg. basket size):

Durchschnittliche Anzahl verkaufter Produkte pro Bestellung. Die verkauften Stückzahlen werden durch die Anzahl der Bestellungen geteilt.

Bruttogewinn (Gross profit):

Umsatz abzüglich der Selbstkosten der verkauften Produkte. Voraussetzung für eine aussagekräftige Berechnung sind Warenkorbdaten sowie hinterlegte Selbstkosten für die Produkte.

Bruttogewinnmarge (Gross profit margin):

Prozentualer Anteil des Bruttogewinns am Umsatz. Google berücksichtigt bei der Berechnung nur Produkte, für die entsprechende Selbstkosten vorliegen.

Selbstkosten (Cost of goods sold):

Gesamte hinterlegte Einstandskosten beziehungsweise Selbstkosten der verkauften Produkte. Die notwendigen Werte stammen bei Shopping-Produkten aus den entsprechenden Produktdaten im Merchant Center.

Umsatz für Hauptprodukt (Lead revenue):

Umsatz mit Produkten, bei denen das beworbene Produkt mit dem später gekauften Produkt übereinstimmt. Klickt ein Nutzer beispielsweise auf eine Anzeige für Produkt A und kauft anschließend Produkt A und Produkt B, wird nur der Umsatz von Produkt A als Lead Revenue berücksichtigt.

Verkaufte Stückzahl (Hauptprodukt) (Lead units sold):

Anzahl der verkauften Produkte, die mit dem zuvor beworbenen Produkt übereinstimmen.

Bruttogewinn für Hauptprodukt (Lead gross profit):

Bruttogewinn aus Produkten, bei denen beworbenes und verkauftes Produkt übereinstimmen. Er ergibt sich aus dem entsprechenden Umsatz abzüglich der Selbstkosten.

Selbstkosten für Hauptprodukt (Lead cost of goods sold):

Selbstkosten der verkauften Produkte, die zuvor auch in der Anzeige beworben wurden.

Cross-Selling-Umsatz (Cross-sell revenue):

Umsatz mit Produkten, die sich von dem ursprünglich beworbenen Produkt unterscheiden. Klickt ein Nutzer beispielsweise auf eine Anzeige für Produkt A und kauft zusätzlich Produkt B, zählt der Umsatz von Produkt B als Cross-Selling-Umsatz.

Verkaufte Stückzahl (Cross-Selling-Produkte) (Cross-sell units sold):

Anzahl der verkauften Produkte, die nicht dem ursprünglich beworbenen Produkt entsprechen.

Bruttogewinn aus Cross-Selling (Cross-sell gross profit):

Bruttogewinn aus Produkten, die zusätzlich oder anstelle des ursprünglich beworbenen Produkts verkauft wurden.

Selbstkosten für Cross-Selling-Produkte (Cross-sell cost of goods sold):

Selbstkosten der verkauften Produkte, die sich vom zuvor beworbenen Produkt unterscheiden.

Geräteübergr. Conv. (Cross-device conv.):

Conversions, bei denen ein Nutzer auf einem Gerät mit einer Anzeige interagiert und die Conversion anschließend auf einem anderen Gerät oder in einem anderen Browser abschließt. Google kann dabei neben direkt beobachtbaren auch modellierte Daten verwenden.

Geräteübergreifender Conv.-Wert (Cross-device conv. value):

Summe der Conversion-Werte der geräteübergreifenden Conversions.

Geräteübergreifende Conv. (nach Conv.-Zeit) (Cross-device conv. (by conv. time)):

Geräteübergreifende Conversions, die dem tatsächlichen Zeitpunkt der Conversion zugeordnet werden.

Wert geräteübergr. Conv. (nach Conv.-Zeit) (Cross-device conv. value (by conv. time)):

Wert der geräteübergreifenden Conversions, zugeordnet zum tatsächlichen Conversion-Zeitpunkt.

View-through-Conv. (View-through conv.):

Conversions von Nutzern, die eine Anzeige gesehen, aber nicht mit ihr interagiert haben und anschließend innerhalb des festgelegten Zeitraums eine Conversion durchführen. Solche Conversions sind besonders bei Display- und Videoformaten relevant.

New customers (New customers):

Anzahl der eindeutig als Neukunden erkannten Kunden, die über die Kampagne gewonnen wurden. Wiederholungskäufe desselben Neukunden erhöhen die eindeutige Anzahl der Neukunden nicht erneut.

Win-Back customers (Win-back customers):

Anzahl zuvor inaktiver Kunden, die durch die Kampagne wieder zu einem Kauf beziehungsweise einer erneuten relevanten Interaktion bewegt wurden. Wann ein Kunde als inaktiv gilt, richtet sich nach der von Ihnen vorgenommenen Definition und den verwendeten Kundendaten.

Customer acquisition cost (Customer acquisition cost):

Durchschnittliche Werbekosten für die Gewinnung eines neuen Kunden. Google berechnet den Wert aus den den Neukunden zugeordneten Werbeausgaben geteilt durch die Anzahl der eindeutig gewonnenen Neukunden.

Purchase conversions (Purchase conversions):

Anzahl der Kauf-Conversions, die innerhalb der einheitlichen Ziel- beziehungsweise Ergebnisberichte von Google Ads der Kategorie „Purchase“ zugeordnet werden. Es geht hier also gezielt um Conversion-Aktionen, die als Kauf klassifiziert wurden.

Conv. (Platform Comparable) (Conv. (Platform comparable)):

Alternative Conversion-Kennzahl speziell für Demand Gen-Kampagnen, mit der deren Ergebnisse besser mit anderen Werbeplattformen verglichen werden können. Google berücksichtigt dafür unter anderem View-through-Conversions und betrachtet Demand Gen getrennt von anderen Google-Kampagnen. Die Kennzahl dient ausschließlich der Berichterstattung und verändert nicht die Gebotsoptimierung.

Cost/Conv. (Platform Comparable) (Cost/Conv. (Platform comparable)):

Durchschnittliche Kosten je plattformübergreifend vergleichbarer Conversion.

Conv. Rate (Platform Comparable) (Conv. rate (platform comparable)):

Anteil der relevanten Anzeigeninteraktionen, die nach der plattformübergreifend vergleichbaren Berechnung zu einer Conversion geführt haben.

Conv. Value (Platform Comparable) (Conv. value (platform comparable)):

Gesamtwert der nach der plattformübergreifend vergleichbaren Methodik erfassten Conversions.

Conv. value/Cost (Platform Comparable) (Conv. value/Cost (platform comparable)):

Verhältnis des plattformübergreifend vergleichbaren Conversion-Werts zu den Werbekosten.

Conv. value/click (Platform Comparable) (Conv. value/click (platform comparable)):

Durchschnittlicher plattformübergreifend vergleichbarer Conversion-Wert je relevanter Anzeigeninteraktion beziehungsweise Klick.

Conv. value/Conversion (Platform Comparable) (Conv. value/Conversions (platform comparable)):

Durchschnittlicher Wert einer plattformübergreifend vergleichbaren Conversion.

Conv. (Platform Comparable and by conv. time) (Conv. (Platform comparable and by conv. time)):

Plattformübergreifend vergleichbare Conversions, die dem tatsächlichen Zeitpunkt der Conversion zugeordnet werden.

Conv. value (Platform Comparable and by conv. time) (Conv. value (platform comparable and by conv. time)):

Wert der plattformübergreifend vergleichbaren Conversions, zugeordnet zum tatsächlichen Zeitpunkt der Conversion.

Conv. value/Conversions (Platform Comparable and by conv. time) (Conv. value/Conversions (platform comparable and by conv. time)):

Durchschnittlicher Wert einer plattformübergreifend vergleichbaren Conversion, berechnet nach dem tatsächlichen Conversion-Zeitpunkt.

Budgetsimulator

Empfohlenes Budget (Recommended budget): Von Google auf Grundlage der bisherigen Kampagnenleistung, des aktuellen Budgets, der Ausrichtung und weiterer Kampagnendaten vorgeschlagenes durchschnittliches Tagesbudget. Der Wert wird insbesondere bei Kampagnen angezeigt, deren Reichweite oder Traffic durch das bestehende Budget begrenzt wird. Die Empfehlung ist keine Garantie für eine bestimmte Leistung, sondern eine Schätzung, welches Budget zusätzliches Potenzial erschließen könnte.

Attribution / Attribution

Conversions (aktuelles Modell) (Conversions (current model)): Zeigt, wie viele historische Conversions einer Kampagne zugerechnet würden, wenn für den gesamten betrachteten Zeitraum das aktuell für die Conversion-Aktion ausgewählte Attributionsmodell verwendet worden wäre. Besonders interessant ist diese Kennzahl nach einem Wechsel des Attributionsmodells.

Kosten/Conv. (aktuelles Modell) (Cost / conv. (current model)): Durchschnittliche Kosten pro Conversion auf Basis der Conversions, die nach dem aktuell ausgewählten Attributionsmodell neu berechnet wurden.

Conv.-Rate (aktuelles Modell) (Conv. rate (current model)): Conversion-Rate auf Basis der nach dem aktuellen Attributionsmodell zugerechneten Conversions. Conv.-Wert (aktuelles Modell) (Conv. value (current model)): Conversion-Wert, der sich ergeben würde, wenn das aktuell gewählte Attributionsmodell auf die historischen Daten angewendet worden wäre.

Wert/Conv. (aktuelles Modell) (Value / conv. (current model)): Durchschnittlicher Wert einer nach dem aktuellen Attributionsmodell berechneten Conversion.

Conv.-Wert/Klick (aktuelles Modell) (Conv. value / click (current model)): Durchschnittlicher nach dem aktuellen Attributionsmodell berechneter Conversion-Wert pro Klick.

Conv.-Wert/Kosten (aktuelles Modell) (Conv. value / cost (current model)): Verhältnis des nach dem aktuellen Attributionsmodell berechneten Conversion-Werts zu den Werbekosten.

Conversions (aktuelles Modell, nach Conv.-Zeit) (Conversions (current model, by conv. time)): Nach dem aktuell ausgewählten Attributionsmodell berechnete Conversions, die zusätzlich dem tatsächlichen Zeitpunkt der Conversion zugeordnet werden.

Conv.-Wert (aktuelles Modell, nach Conv.-Zeit) (Conv. value (current model, by conv. time)): Nach dem aktuellen Attributionsmodell berechneter Conversion-Wert, zugeordnet zum tatsächlichen Conversion-Zeitpunkt.

Wert/Conv. (aktuelles Modell, nach Conv.-Zeit) (Value / conv. (current model, by conv. time)): Durchschnittlicher Wert der nach dem aktuellen Modell berechneten Conversions, wobei für die zeitliche Zuordnung der tatsächliche Conversion-Zeitpunkt verwendet wird.

Attribute

Kampagnen-ID (Campaign ID): Eindeutige numerische Kennung einer Kampagne innerhalb von Google Ads. Die ID bleibt auch dann eindeutig, wenn mehrere Kampagnen denselben oder einen ähnlichen Namen besitzen.

Kampagnentyp (Campaign type): Zeigt, um welchen grundsätzlichen Kampagnentyp es sich handelt, beispielsweise Such-, Shopping-, Performance-Max-, Demand-Gen-, Video- oder App-Kampagne. Der Kampagnentyp bestimmt unter anderem, wo Anzeigen ausgespielt werden können und welche Funktionen verfügbar sind.

Campaign subtype (Campaign subtype): Genauere Unterkategorie des Kampagnentyps. Sie beschreibt die konkrete Ausprägung beziehungsweise Konfiguration einer Kampagne innerhalb ihres übergeordneten Kampagnentyps.

Bid strategy (Bid strategy): Name der Portfolio-Gebotsstrategie, mit der die Gebote einer Kampagne gesteuert werden. Wird keine Portfolio-Gebotsstrategie verwendet, kann die Spalte leer bleiben beziehungsweise einen Strich enthalten.

Bid strategy type (Bid strategy type): Art der verwendeten Gebotsstrategie. Dazu gehören beispielsweise manueller CPC, Klicks maximieren, Conversions maximieren, Ziel-CPA oder Ziel-ROAS.

EU political ads (EU political ads): Kennzeichnung der Kampagne hinsichtlich politischer Werbung in der Europäischen Union. Der Wert zeigt die entsprechende Deklaration beziehungsweise Einstufung der Kampagne und ist vor allem im Zusammenhang mit den Google-Richtlinien für politische Werbung relevant.

Optimization score (Optimisation score): Von Google berechnete Einschätzung, wie gut eine Kampagne nach Googles Bewertung für eine optimale Leistung eingerichtet ist. Der Wert reicht von 0 bis 100 %. 100 % bedeutet, dass Google auf Basis seiner Empfehlungen kein weiteres Optimierungspotenzial sieht. Der Optimierungsfaktor ist dabei kein direkter Leistungswert wie ROAS, CPA oder Conversion-Rate.

Ziel-CPA (Target CPA): Durchschnittlicher Preis pro Conversion, den Google bei einer entsprechenden automatischen Gebotsstrategie anstrebt. Einzelne Conversions können deutlich mehr oder weniger kosten; entscheidend ist der durchschnittlich angestrebte Wert.

Ziel-ROAS (Target ROAS): Angestrebtes Verhältnis zwischen Conversion-Wert und Werbekosten. Bei einem Ziel-ROAS von 500 % versucht Google beispielsweise, langfristig etwa fünf Euro Conversion-Wert für einen Euro Werbekosten zu erzielen.

Location Goal for Target IS (Location Goal for Target IS): Gewünschte Position der Anzeige bei der Gebotsstrategie „Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen“. Als Ziel kann beispielsweise eine beliebige Position auf der Suchergebnisseite, der obere Anzeigenbereich oder die absolut oberste Anzeigenposition gewählt werden.

Target Impression Share (Target Impression Share): Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen, den Google mit der Gebotsstrategie „Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen“ erreichen soll. Ein Ziel von beispielsweise 80 % bedeutet, dass Google versucht, die Anzeige bei rund 80 % der infrage kommenden Suchanfragen an der festgelegten Position auszuspielen.

Max CPC Bid Limit for Target IS (Max CPC Bid Limit for Target IS): Obergrenze für den maximalen CPC, den Google bei der Gebotsstrategie „Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen“ festlegen darf. Ein zu niedrig angesetztes Limit kann verhindern, dass der gewünschte Impression Share erreicht wird.

Label (Label): Zeigt die einer Kampagne zugewiesenen Labels. Labels können verwendet werden, um Kampagnen individuell zu gruppieren, zu filtern oder auszuwerten.

(Campaign group): Zeigt, welcher Kampagnengruppe eine Kampagne zugeordnet ist. Kampagnengruppen fassen mehrere Kampagnen mit gemeinsamen Leistungszielen beziehungsweise KPIs für eine gemeinsame Auswertung zusammen. Eine Kampagne kann jeweils nur einer Kampagnengruppe angehören.

(Account optimisation headroom): Prozentwert, der angibt, wie viel Verbesserung bis zu einem Optimierungsfaktor von 100 % auf Kontoebene nach Einschätzung von Google noch möglich ist. Ein Headroom von 20 % bedeutet vereinfacht, dass nach Googles Bewertung noch 20 Prozentpunkte Optimierungspotenzial bestehen.

Goals (Goals): Zeigt die Conversion-Ziele, auf die eine Kampagne ausgerichtet ist. Diese Ziele bestimmen, welche Aktionen für die Bewertung und – je nach Gebotsstrategie – für die automatische Optimierung der Kampagne relevant sind.

Wettbewerbsmesswerte

Anteil an mögl. Impr. im SN (Search impr. share):

Anteil der tatsächlich erzielten Impressionen an allen Impressionen, für die Ihre Anzeigen im Suchnetzwerk grundsätzlich infrage gekommen wären. Ein Anteil von 60 % bedeutet beispielsweise, dass Sie ungefähr 60 % der möglichen Impressionen erhalten haben.

(Search top IS):

Anteil der Impressionen, die Ihre Anzeige im oberen Anzeigenbereich der Suchergebnisse erzielt hat, im Verhältnis zu allen Impressionen, für die sie dort grundsätzlich infrage gekommen wäre.

(Search abs. top IS):

Anteil der Impressionen auf der absolut obersten Anzeigenposition im Verhältnis zu den Impressionen, für die Ihre Anzeige für diese besonders prominente Position infrage gekommen wäre.

(Search lost IS (rank)):

Geschätzter Anteil möglicher Impressionen im Suchnetzwerk, die Sie aufgrund eines zu niedrigen Anzeigenrangs nicht erhalten haben. Ein hoher Wert weist darauf hin, dass beispielsweise Gebot, Anzeigenqualität oder andere Faktoren des Ad Ranks die Auslieferung begrenzen.

(Search lost top IS (rank)):

Geschätzter Anteil der möglichen Impressionen im oberen Anzeigenbereich, die aufgrund eines zu niedrigen Anzeigenrangs verloren gegangen sind.

(Search lost abs. top IS (rank)):

Geschätzter Anteil der möglichen Impressionen auf der absolut obersten Anzeigenposition, die aufgrund eines zu niedrigen Anzeigenrangs nicht erzielt wurden.

(Search lost IS (budget)):

Geschätzter Anteil möglicher Impressionen im Suchnetzwerk, die aufgrund eines zu niedrigen Kampagnenbudgets nicht erzielt wurden.

(Search lost top IS (budget)):

Geschätzter Anteil der möglichen Impressionen im oberen Anzeigenbereich, die aufgrund eines zu niedrigen Budgets verloren gegangen sind.

(Search lost abs. top IS (budget)):

Geschätzter Anteil der möglichen Impressionen auf der absolut obersten Anzeigenposition, die aufgrund eines zu niedrigen Budgets verloren gegangen sind.

(Search exact match IS):

Anteil der erzielten Impressionen an den geschätzten möglichen Impressionen für Suchanfragen, die exakt oder als enge Variante zu Ihren Keywords passen. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Keyword-Optionstyp das zugrunde liegende Keyword besitzt.

(Display impr. share):

Anteil der tatsächlich erzielten Impressionen im Displaynetzwerk an allen Impressionen, für die Ihre Anzeigen dort grundsätzlich infrage gekommen wären.

(Display lost IS (rank)):

Geschätzter Anteil möglicher Display-Impressionen, die aufgrund eines zu niedrigen Anzeigenrangs verloren gegangen sind.

(Display lost IS (budget)):

Geschätzter Anteil möglicher Display-Impressionen, die aufgrund eines zu niedrigen Budgets nicht erzielt wurden.

Anteil an möglichen Klicks (Click share):

Verhältnis der tatsächlich erhaltenen Klicks zu der von Google geschätzten maximal möglichen Zahl an Klicks, für die Ihre Anzeigen infrage gekommen wären. Der Wert kann helfen einzuschätzen, wie viel zusätzliches Klickpotenzial theoretisch noch vorhanden ist.

(Relative CTR):

Eigene Klickrate im Verhältnis zur durchschnittlichen Klickrate anderer Werbetreibender auf denselben Websites im Displaynetzwerk. Ein Wert über 1 beziehungsweise über 100 % bedeutet, dass die eigene CTR über dem dortigen Durchschnitt liegt.

Anrufdetails

Anrufe (Phone calls): Anzahl der über das Google-Anrufberichtssystem erfassten eingegangenen Anrufe. Ein erfasster Anruf ist nicht automatisch eine Anruf-Conversion, da für eine Conversion beispielsweise eine bestimmte Mindestgesprächsdauer festgelegt sein kann.

Telefon-Impr. (Phone impr.): Anzahl der Ausspielungen, bei denen eine über das Google-Anrufberichtssystem messbare Telefonnummer angezeigt beziehungsweise verwendet wurde.

Anrufrate (PTR): Phone-through Rate. Verhältnis der erfassten Anrufe zu den Telefon-Impressionen. Wurde die Telefonnummer beispielsweise 100-mal eingeblendet und daraus entstanden fünf Anrufe, beträgt die PTR 5 %.

Message details

(Chats): Anzahl der über eine Anzeige gestarteten Chats bei Click-to-Message-Impressionen, für die das Nachrichtentracking möglich war.

(Message impr.): Anzahl der Impressionen von Click-to-Message-Anzeigen, bei denen das Nachrichtentracking technisch möglich war.

(Chat rate): Verhältnis der gestarteten Chats zu den Message Impressions. Da aus einer einzelnen Impression mehr als ein Chat entstehen kann, kann dieser Wert in bestimmten Fällen auch über 100 % liegen.

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Reach metrics

(Avg. impr. freq. / user): Durchschnittliche Anzahl der Impressionen pro eindeutigem Nutzer im ausgewählten Zeitraum. Der Wert zeigt, wie häufig eine erreichte Person Ihre Anzeige im Durchschnitt gesehen hat und hilft damit beispielsweise bei der Beurteilung, ob eine Zielgruppe zu häufig mit derselben Werbung angesprochen wird.

(Unique users): Geschätzte Anzahl unterschiedlicher Personen, die Ihre Anzeige im gewählten Zeitraum gesehen haben. Google modelliert dabei unter anderem die Nutzung über mehrere Geräte hinweg und kann auch gemeinsames Ansehen auf Connected-TVs berücksichtigen. Der Wert ist deshalb nicht einfach mit der Zahl unterschiedlicher Cookies oder Geräte gleichzusetzen.

Gmail Metric

  • (Gmail forwards): Anzahl der Fälle, in denen eine Gmail-Anzeige von einem Nutzer als Nachricht an eine andere Person weitergeleitet wurde.
  • (Gmail saves): Anzahl der Fälle, in denen Nutzer eine Gmail-Anzeige als Nachricht in ihrem Posteingang gespeichert haben.
  • (Gmail clicks to website): Anzahl der Klicks von einer geöffneten beziehungsweise erweiterten Gmail-Anzeige auf die hinterlegte Landingpage. In der Google Ads API wird dieser Messwert als „Gmail secondary clicks“ geführt.

Anmerkungen

Bei einigen Begriffen bleibt die Beschreibung aufgrund der Komplexität und der geringen Verwertbarkeit in den meisten Analysen sehr oberflächlich. Wir haben Links gesetzt, wo tieferes Verständnis notwendig sein könnte. Sonst gibt es eine gute Übersicht der Begriffe auch in der Google Hilfe.