Neues von Google my Business

Google My Business – heute Google Business Profile – hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Neue Funktionen, mehr Kommunikationsmöglichkeiten und strengere Qualitätskontrollen machen die Plattform zu einem zentralen Werkzeug für lokale Sichtbarkeit. Dieser Beitrag zeigt, welche Neuerungen wirklich wichtig sind und welche Chancen Unternehmen jetzt nutzen sollten.

Inhaltsverzeichnis

Wie sich die Plattform in den letzten Jahren gewandelt hat

„Eine Website ist Ihre Visitenkarten im Netz“. Mit diesem Satz gehen Online-Agenturen seit Jahrzehnten auf Kundenfang. Dabei ist Ihre Website längst mehr als das. Richtig aufgebaut und eingesetzt ist sie Vertriebsmitarbeiter, Kommunikationsinstrument und erste Anlaufstelle für Bewerber sowie Ausbildungsplatzsuchende.

Als Visitenkarte Ihrer Firma ist Google my Business (heute: Google Business Profile) viel besser geeignet. Denn über diesen Dienst steuern Sie Ihr Unternehmensprofil, das prominent auf der Suchergebnisseite (SERPs) eingeblendet wird. Wie Sie aus Google my Business das Beste für Ihr Unternehmen herausholen, haben wir an anderer Stelle schon einmal ausführlich beschrieben.

Für diesen Beitrag wollten wir wissen, was sich in den letzten Jahren verändert hat. Google Business Profile stand bei Google lange nicht ganz oben auf der Prioritätenliste. Doch gerade in den letzten Monaten sind zahlreiche praktische Neuerungen hinzugekommen, die die Handhabung erleichtern und den Nutzen für Unternehmen deutlich steigern.

Die wichtigsten Änderungen

Namensänderung: Eine der sichtbarsten, aber weniger einschneidenden Änderungen: „Google My Business“ wurde offiziell zu „Google Business Profile“ umbenannt.

Strukturänderungen: Mit der Namensänderung ist auch die gesamte Struktur angepasst worden. Die Standorte lassen sich jetzt direkt über die Suche oder Maps verwaltet. Die zugehörige Google My Business-App wurde eingestellt. Die Umstellung macht die Profilverwaltung erheblich komfortabler, geht aber ein wenig auf Kosten der Übersichtlichkeit, wenn mehrere Standorte zu verwalten sind.

Integration von WhatsApp und SMS/Chat-Funktionen: Unternehmen können ihre WhatsApp-Nummer im Profil hinterlegen, sodass Kundinnen und Kunden direkt Kontakt aufnehmen können. Mit dieser und einigen weiteren Änderungen entwickelt sich Google Business weg von einem Firmenverzeichnis hin zu einer vielseitigen Kommunikationsplattform.

QR-Codes zur Bewertung (z. B. „Review QR Code“): Anstatt eines Links lässt sich nun auch ein QR-Code generieren, der einen Nutzer direkt in den Bewertungsbereich führt. Das erleichtert das Einholen von Feedback erheblich.

Profile-Updates von Google: Google nimmt mittlerweile häufiger selbst Änderungen am Profil vor. Das System gleicht Unternehmensinformationen mit der Website und anderen Quellen ab, um Daten aktuell zu halten. Um Fehler oder unerwünschte Anpassungen zu vermeiden, sollten Unternehmen ihr Profil enger überwachen als früher.

Maßnahmen gegen gefälschte Bewertungen: Gekaufte oder absichtlich falsche Bewertungen (Fake Reviews) sind ein wachsendes Problem. Google geht aktiv dagegen vor und blendet Warnhinweise ein, wenn verdächtige Muster erkannt werden. Noch sind diese Maßnahmen regional begrenzt, doch sie werden voraussichtlich weltweit ausgerollt.

Branchenspezifische Neuerungen: Für bestimmte Branchen gibt es spezialisierte Tools und Möglichkeiten – etwa Reservierungsfunktionen oder Event-Hinweise für Restaurants, Bars oder Veranstaltungsorte.

Website: Die kostenlosen, automatisch generierten Google-Business-Profile-Websites wurden 2024 eingestellt.

Automatisierte Verteilung: Wer mehrere Standorte verwaltet, kann Beiträge nun zentral planen und automatisch auf allen gewünschten Profilen veröffentlichen.

Planung: Noch ganz neu und pünktlich zu den Weihnachtstagen kommt die Möglichkeit, Beiträge zu planen. So lassen sich Beiträge jetzt bequem so einstellen, dass sie erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.

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Drei Dinge, die du jetzt prüfen solltest

  1. Sind die Unternehmensdaten vollständig und aktuell?
    Öffnungszeiten, Telefonnummer, Website, Adresse und Kategorien sollte zu 100 % korrekt sein – inklusive Sonderöffnungszeiten an Feiertagen. Google passt veraltete Angaben mittlerweile automatisch an, deshalb sollten diese regelmäßig kontrollieren werden. Schon kleine Fehler können Ranking und Vertrauen negativ beeinträchtigen – insbesondere dann, wenn es der Wettbewerb besser macht.
  2. Wie sehen die Bewertungen aus – und wie wird darauf reagiert?
    Da Google die Qualitätssicherung deutlich erhöht hat, sind echte, aktuelle Bewertungen wichtiger denn je. Auf Rezensionen sollte konsequent geantwortet werden, Feedback aktiv eingeholt und ein angemessener Umgang mit problematischen Einträge gefunden werden. Ein aktives Bewertungsmanagement ist heute mehr denn je ein entscheidender Ranking- und Vertrauensfaktor.
  3. Werden die Funktionen genutzt, die Google in den letzten zwei Jahren eingeführt hat?
    Moderne Features wie WhatsApp-Kontakt, Unternehmens-Updates, Event-Hinweise oder branchenspezifische Tools (z. B. für Restaurants) stellt Google nicht umsonst zur Verfügung. Wer Sie nutzt, erhöht die Anzahl an Kommunikationswegen zu seinen Kunden. Viele Unternehmen lassen wertvolle Möglichkeiten liegen, die Reichweite und Interaktion deutlich steigern könnten.

Darum ist ein gepflegtes Google Business Profile heute unverzichtbar

Ein Google Business Profile ist längst mehr als ein digitales Branchenverzeichnis – es ist zum zentralen Kommunikations- und Interaktionskanal für lokale Unternehmen geworden. Durch zahlreiche Änderungen der letzten zwei Jahre, wie Rebranding, stärkere Qualitätskontrollen bei Bewertungen oder neue Messaging-Funktionen wie WhatsApp-Integration, hat Google klar gemacht: Ein Profil funktioniert nicht mehr als „Einmal anlegen und liegen lassen“. Stattdessen erfordert es aktive Pflege, regelmäßige Aktualisierungen und ein strategisches Verständnis dafür, wie Kundinnen und Kunden mit Unternehmen über Google interagieren.

Gleichzeitig steigt die Bedeutung für die lokale Sichtbarkeit enorm. Wer vor Ort gefunden werden will, kommt an einem professionell gepflegten Profil kaum noch vorbei. Branchenbezogene Funktionen zeigen zudem, dass Google Unternehmen immer gezielter unterstützt. Wer die Möglichkeiten nutzt, gewinnt Reichweite und Vertrauen. Wer das Profil hingegen vernachlässigt, verliert Sichtbarkeit – und damit Kundschaft.

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt eindeutig: Nur wer aktiv bleibt, bleibt sichtbar.

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