Fünf gute Gründe, um über einen Website-Relaunch nachzudenken

Wir zeigen, warum es sich lohnt, die eigene Website wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen – nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch. Fünf gute Gründe sprechen dafür!

Gruselige Optik. Grauenhafte Bedienung. Und Ladezeiten jenseits von Gut und Böse. In Netz stolpern wir immer wieder über Websites, die schon Staub ansetzen. Viele davon gehören Privatpersonen, die weder Zeit noch Lust oder das Fachwissen haben, es besser zu machen. Doch wenn Sie im oder mit dem Netz Geld verdienen wollen, sind solche Auftritte Gift für Ihren Umsatz.

Häufigster Kandidat für eine Überarbeitung, ob ein Face-Lift oder ein kompletter Relaunch, sind deshalb Internetseiten von Unternehmen. Denn um mit dem Wettbewerb mitzuhalten und Kunden zu begeistern, ist eine attraktive Website unbedingt erforderlich. Gerade dann, wenn das letzte Update bereits eine Weile her ist, ist es in der  schnelllebigen Online-Welt ratsam, über einen Website-Relaunch nachzudenken.

Doch woran erkennen Sie, dass Ihre Internetpräsenz in die Jahre gekommen ist? Wir haben die grundlegenden Kriterien zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Seite selbst prüfen können. Und auch gleich noch ein paar Tipps ergänzt, wie Sie Ihren Auftritt verbessern können.

Optische Schwächen

Wenn Sie überzeugen wollen, ist der visuelle Eindruck enorm wichtig. Eine Seite, die aussieht wie aus den Anfängen des Internet, wird niemand Aufmerksamkeit und Vertrauen schenken. Starre Strukturen, fehlende interaktive Elemente oder eine „Wall of Text“ sind Anzeichen dafür, dass hier die Ärmel hochgekrempelt werden müssen.

To Do: Schauen Sie sich Websites an, die Ihnen gefallen. Und dann „klauen“ Sie, schließlich müssen Sie das Rad ja nicht neu erfinden. Notieren Sie sich alles, was Sie gut finden. Dann streichen Sie all das, was Ihnen auf den zweiten Blick doch nicht mehr so toll erscheint, was nicht zu Ihrem Unternehmen passt oder schlicht unpraktisch ist. Was übrig bleibt, kann in ein erstes Grafikkonzept für Ihre neue Website übernommen werden. Informieren Sie sich, welche Website-Trends aktuell angesagt sind: Kontrastreiche Farbverläufe, Mut zur Farbe, Schriften mit Serifen, Headerslider oder Headerfilm, Hamburger Menü oder klassisches Menü, Long-Pager oder ein Auftritt mit mehreren Seiten, sticky Navigation, asymmetrische Layouts, Splitt-Screen-Design, Hover-Effekte, der Einsatz von Videos, Atomic Design usw. Hier gibt es bestimmt einiges, das gefällt und Ihren neuen Webauftritt noch effektiver macht.

Mobil miese Darstellung

Wenn Ihre Website auf dem Handy nicht vernünftig dargestellt wird, können Sie rund 50 Prozent Ihrer Kundschaft nicht erreichen. Denn über die Hälfte der heutigen Besucher kommt mit einem mobilen Gerät auf Websites. Verschobene Menüs, riesige Bilder oder defekte interne Verlinkungen können schnell zum Ärgernis werden und die Leute sind schneller weg als sie gekommen sind.

To Do: Jedes aktuelle Content Management System ist in der Lage, mit responsiven Elementen zu arbeiten und so die einwandfreie Darstellung auf jeder Art von gängigem Endgerät sicherzustellen. In den meisten Fällen geschieht dies sogar automatisch. Doch das Ergebnis ist nicht immer optimal und muss im Detail oftmals nachgebessert werden. Prüfen Sie deshalb regelmäßig, wie Ihre Seite auf verschiedenen Geräten aussieht und funktioniert. Planen Sie diesen Arbeitsschritt aktiv mit ein und achten Sie auf seine fehlerfreie Umsetzung.

Seitenaufbau im Schneckentempo

Wenn Sie Nutzer nicht verjagen wollen, ist ein zügiger Seitenaufbau und eine flüssige Nutzbarkeit Ihres Internetauftritts entscheidend. Ist die Ladezeit zu hoch oder lässt sich die Seite erst mit einiger Verzögerung benutzen, reagieren Besucher „verschnupft“. Und nicht nur die. Auch Google bewertet das Seitentempo und lässt es mit den Core Web Vitals in das Ranking einfließen.

To Do: Rechnen Sie zu große Bilder herunter und implementieren Videos über Youtube oder Vimeo. Suchen Sie sich zudem einen leistungsstarken Hoster für Ihre Seite. Denn auch ein noch so schlanker Auftritt kommt auf einem schlechten Server ins Straucheln. Weitere Infos dazu, wie Sie Ihre Seite schnell fit für die Core Web Vitals machen, finden Sie in unserem Blogartikel zum Thema.

Laaaangweilig

Guten Content zu produzieren ist nicht leicht. Den Spagat zu schaffen von dem, was eine Firma macht, hin zu dem, was Menschen interessiert, ist eine Herausforderung. Und viel zu viele Websites scheitern an dem Versuch. Gerade Unternehmen verlieren sich dabei zu oft in technischen Details und Fachjargon.

To Do: Schreiben Sie Inhalte für Ihr Publikum. Und wählen Sie Bildmaterial, GIFs und Videos, die dazu passen. Gehen Sie in den Schuhen Ihrer Kunden, fragen Sie sich, was Sie interessieren würde, wovon Sie abgeholt werden. Sammeln Sie bei Kollegen, Kunden und der Konkurrenz. Und dann legen Sie los.

Niemand findet Sie

Vor ein paar Jahren waren Sie noch weit oben bei Google, doch davon ist nun nichts mehr übrig? Alle Rankings sind weg und der Wettbewerb ist Ihnen meilenweit voraus? Dann ist es an der Zeit, die grundlegende Struktur und Ausrichtung Ihrer Website zu hinterfragen. Denn vieles von dem, was noch vor zehn Jahren sinnvoll war, funktioniert heute schlicht nicht mehr.

To Do: Ziehen Sie alles auf links. Hinterfragen Sie Ihre Zielgruppe, Ihre Keywords, Ihre Struktur und Ihre Links. Vermutlich ist eine ganze Menge Fleißarbeit nötig, um Ihre Seite wieder fit zu machen. Da hilft nur: Ziele setzen und loslegen. Oder Sie suchen sich professionelle Unterstützung.

Kunden endlich wieder begeistern

Wer im Netz nicht untergehen will, muss ständig an sich arbeiten. Ein regelmäßiges Facelift der eigenen Seite gibt dafür den nötigen Auftrieb. Ein Auftritt, der sowohl optisch gefällt als auch inhaltlich einiges zu bieten hat, zieht automatisch die Aufmerksamkeit auf sich und lockt Besucher an. Und auch Google honoriert entsprechende Bemühungen, sodass Sie sich schon bald über eine bessere Platzierung freuen dürfen. So gelangen mehr Besucher auf Ihre Website und Sie haben die Chance, diese in zufriedene Bestandskunden zu wandeln.